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Zum Abschied fast 450'000 Franken oder gar nichts

Fast 450'000 Franken Abgangsentschädigung stehen dem 2013 abtretenden Gemeindepräsidenten Luc Mentha zu. Nicht überall sind die Regeln so fürstlich wie in Köniz. In Ostermundigen bekäme Mentha gar nichts.

Luc Mentha  stehen in  der Gemeinde Köniz  jährlich maximal  128'000 Franken Abgangsentschädigung zu.
Luc Mentha stehen in der Gemeinde Köniz jährlich maximal 128'000 Franken Abgangsentschädigung zu.
Andreas Blatter
Wäre Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät  ieses Jahr vor den Wahlen freiwillig zurückgetreten, hätte der 60-Jährige nach seiner 12-jährigen Amtszeit im Gemeinderat bis zur Pensionierung 60 Prozent seines letzten Jahreslohnes erhalten. Das wären 134'000 Franken jährlich gewesen.
Wäre Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät ieses Jahr vor den Wahlen freiwillig zurückgetreten, hätte der 60-Jährige nach seiner 12-jährigen Amtszeit im Gemeinderat bis zur Pensionierung 60 Prozent seines letzten Jahreslohnes erhalten. Das wären 134'000 Franken jährlich gewesen.
Andreas Blatter
Stefan Funk erhält von der Gemeinde Zollikofen nichts, weil er bereits im Pensionsalter ist.
Stefan Funk erhält von der Gemeinde Zollikofen nichts, weil er bereits im Pensionsalter ist.
Urs Baumann
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Wenn der Könizer Gemeindepräsident Luc Mentha (SP) Ende 2013 abtritt, wird er 61-jährig sein. Bis zu seiner Pensionierung hat er von der Gemeinde gemäss aktuellen Regelungen weiterhin 55 Prozent seines Bruttolohnes zugut. Das sind jährlich rund 112'000 Franken – berechnet auf Menthas heutigem Pensum von 80 Prozent. Er war jedoch über die Hälfte seiner Amtszeit zu 100 Prozent beschäftigt, das wird berücksichtigt. Mentha stehen laut Gemeindeschreiberin Beatrice Zbinden jährlich maximal rund 128'000 Franken zu. So sieht es das Könizer Reglement für Abgangsentschädigungen vor, welches das Parlament vor ein paar Jahren erneuert und dabei leicht verschärft hat.

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