Zivilschutz übt Kampf gegen Tierseuchen

Noflen

Auf einem Bauernhof in Noflen übt der Kanton diese Woche die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest. Sie breitet sich derzeit in Osteuropa aus und könnte auch die Schweiz erreichen.

Bereit für den Ernstfall: Die Tierseuchenübung auf dem Bauernhof im Video.

Andrea Brönnimann schaut dem eigenartigen Treiben auf ihrem Hof aus der Ferne zu. Eine Gruppe Männer in gelben Anzügen mit Schaufeln, Besen und Spritzmaschinen ist am Werk. «Es ist sehr interessant», sagt die Bäuerin, sie komme kaum zum Arbeiten.

«Aber ich bin froh, dass das nur eine Übung ist.» Angst vor einer Tierseuche auf dem eigenen Hof braucht sie allerdings nicht zu haben. Denn vor rund einem Monat haben Brönnimanns aus Noflen die Schweinezucht aufgegeben.

Deshalb ist der Hof jetzt der ideale Ort dafür, die Bekämpfung einer Tierseuche zu üben. Denn Tiere, die im Ernstfall getötet werden müssten, leben hier keine mehr. Der Stall ist leer – stinkt aber bestialisch. Alter Schweinemist vermischt sich mit dem Reinigungsmittel, das Zivilschützer in jede Ritze des Schweinestalls sprühen. Es ist eine Arbeit, die mehrere Tage dauert.

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