Zehn Tage lang keine Züge zwischen Bern und Kerzers

Bern/Kerzers

Wegen Sanierungsarbeiten im Bahnhof Gümmenen bleibt die Bahnlinie zwischen Bern-Brünnen und Kerzers vom 8. bis 17. Juli gesperrt. Es verkehren Ersatzbusse.

Auf der Linie Bern-Brünnen und Kerzers fahren zwischen dem 8. und 18. Juli keine Züge. Im Bahnhof Gümmenen (Bild) wird in dieser Zeit die Gleisanlage ersetzt und ein Stellwerk in Betrieb genommen.

Auf der Linie Bern-Brünnen und Kerzers fahren zwischen dem 8. und 18. Juli keine Züge. Im Bahnhof Gümmenen (Bild) wird in dieser Zeit die Gleisanlage ersetzt und ein Stellwerk in Betrieb genommen.

(Bild: Urs Baumann)

Vom 8. bis und mit 17. Juli werden auf der BLS-Strecke Bern-Neuenburg zwischen Bern Brünnen Westside und Kerzers keine Züge verkehren. Die BLS sperrt diese Teilstrecke wegen Bauarbeiten vollständig für den Bahnverkehr.

Während der zehn Tage verkehren Bahnersatzbusse nach einem Spezialfahrplan, wie die BLS am Dienstag mitteilte. Das Berner Bahnunternehmen bittet die Reisenden, bis zu dreissig Minuten mehr Reisezeit einzuplanen. Der online-Fahrplan ist angepasst.

Gearbeitet wird an der Modernisierung des Bahnhofs Gümmenen. Er wird während zehn Tagen einer Intensivbauphase unterzogen. Die gesamte Gleisanlage wird ersetzt, und die BLS nimmt ein neues Stellwerk in Betrieb. Ende 2018 will das Unternehmen den neuen Bahnhof, in den 19 Millionen Franken investiert werden, in Betrieb nehmen.

Rosshäuserntunnel im Rohbau fertig

Ebenfalls am Dienstag teilte die BLS mit, dass im neuen Rosshäuserntunnel der Strecke Bern-Neuenburg der Rohbau abgeschlossen ist. Somit kann die BLS mit dem Einbau der Bahntechnik beginnen, um den Tunnel wie geplant Ende 2018 in Betrieb zu nehmen. Die Streckentotalsperrung vom 8. bis 17. Juli nutzt die BLS, um Gleis- und Fahrleitungsarbeiten im Umfeld des neuen Tunnels vorzunehmen.

Der Tunnel ist zwei Kilometer lang und wurde vor zwei Jahren durchbrochen. Mit ihm begradigt die BLS die heute kurvenreiche, einspurige Strecke zwischen Rosshäusern und der Ortschaft Mauss. Die BLS gewinnt so Zeit und aufgrund des Ausbaus der Strecke auf Doppelspur auch betriebliche Kapazitäten. Zudem braucht sie so den heutigen, 110-jährigen Rosshäuserntunnel nicht zu sanieren.

tag/sda

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