Zehn Fragen an Reto Nause zu den Fanumzügen

Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause zeigt sich optimistisch, was den Cupfinal und die Fanmärsche davor betrifft.

10 Fragen an Reto Nause: Der Sicherheitsdirektor zu den Herausforderungen rund um den Cupfinal vom kommenden Sonntag.

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Einst verkündete Berns Sicherheitsdirektor Reto Nause das Ende der Fanmärschen durch die Bundesstadt. Das war 2013, nach den Ausschreitungen rum um den Cupfinal zwischen Basel und GC. Ein Jahr später zogen wieder Basler und Zürcher durch die Bundesstadt.

Diesmal machte der harte Kern der FCZ-Anhänger Probleme, hinterliess Scherben und pöbelte gegen ein gewaltiges Sicherheitsaufgebot, das nicht minder gewaltige Kosten verschlang. Das war 2014, vor dem vorläufig letzten Cupfinal im Wankdorf.

Soviel zu damals. Heute ist die Stimmung eine andere. YB ist Meister, der Cupfinal zurück in Bern – und Nause kündigt zwei Fanmärsche an. «2014 war eine völlig andere Situation als 2018», so Nause zu seinem Entscheid YB- und FCZ-Fans auf zwei separaten Routen ins Stadion ziehen zu lassen.

Die Stimmung sei positiv, YB verbreite Euphorie, sagt der CVP-Gemeinderat. Tatsächlich taumelt die Hauptstadt gerade von einem (friedlichen) gelb-schwarzen Fest zum nächsten. Nause glaubt, dass sich diese Grundstimmung auch auf das Drumherum am Cupfinal auswirkt: «Alle wollen ein Stück davon mitnehmen.»

Der SFV trägt die Hälfte der Sicherheitskosten

Überhaupt zeigt sich Nause anlässlich des Medientermins im Stade de Suisse optimistisch, was die Cupfinal-Ausgabe 2018 betrifft. Man habe aus der Vergangenheit gelernt und den Grossanlass minutiös vorbereitet.

Zu den beiden Märschen hält er fest: Der YB-Anhang laufe ohnehin aus der Stadt ins Stadion. Und: «Es war klar, dass Zürich Gegenrecht erhält.»

Wie gross das Sicherheitsdispositiv am Sonntag sein wird, verrät Nause nicht. Wie hoch die Kosten sein werden, lässt er ebenfalls offen. Nur soviel: «Sie werden hoch sein.» Allerdings beteilige sich der Schweizerische Fussballverband substanziell: «Der Verband trägt die Hälfte der Sicherheitskosten.»

(Berner Zeitung)

Erstellt: 22.05.2018, 17:13 Uhr

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