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YB-Krawalle: Polizei nimmt ihren Einsatz unter die Lupe

Die Kantonspolizei nimmt ihren Einsatz bei den Krawallen nach dem Fussballspiel YB gegen St. Gallen unter die Lupe.

Video Telebärn

Beim Einsatz gegen die angreifenden YB-Fans nach dem Fussballspiel YB gegen St. Gallen besteht bei der Polizei noch «Optimierungspotential». «Wir werden die Abläufe vom Samstagabend genau analysieren», sagte gestern Kantonspolizei-Mediensprecherin Ursula Stauffer. «Eine detaillierte Auswertung wird erfolgen.» Aus einsatztaktischen Gründen konnte sie keine Details nennen. Nach ihren Angaben sollen die Erkenntnisse bereits ins Einsatzdispositiv für den nächsten Match gegen GC einfliessen.Augenzeugen stellen sich die Frage, warum die Polizei am Samstagabend die Gruppe Berner Hooligans bei der Shell-Tankstelle nicht präventiv festgenommen oder zumindest erfolgreich weggewiesen habe, bevor diese den späteren Abzug der Gästefans unter Polizeischutz mit Steinen und Abfalleimern beworfen haben. «Wir haben die bei der Tankstelle anwesenden Personen mehrmals aufgefordert, die Örtlichkeit zu verlassen», sagt Stauffer. Und: «Zudem waren beim Abmarsch der St.Galler-Fans nur wenige Leute besammelt. Die Anzahl hat sich dann auf einen Schlag markant erhöht.»Für die Kantonspolizei-Mediensprecherin ist klar: «Es gibt gewisse Personen, welche die Auseinandersetzung klar gesucht haben.» Solche Ausschreitungen könnten nicht immer verhindert werden. Denn: «Wir können nicht zu jeder Person, neben jedes Haus und hinter jeden Busch einen Polizisten stellen», argumentiert Stauffer.

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