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YB trainiert in Bern, Roter Stern landet in Belp

Gerardo Seoane stimmt seine Young Boys auf den Champions-League-Playoff ein. Auch der Gegner aus Serbien ist am Dienstag in der Schweiz angekommen. Das Qualifikationshinspiel der Champions League ist ausverkauft.

mb/cla
YB-Trainer Gerardo Seoane bot seine Spieler am Dienstagvormittag zum Training im Stade de Suisse auf.
YB-Trainer Gerardo Seoane bot seine Spieler am Dienstagvormittag zum Training im Stade de Suisse auf.
Peter Schneider/Keystone
... der rekonvaleszente Guillaume Hoarau.
... der rekonvaleszente Guillaume Hoarau.
Peter Schneider/Keystone
Gute Stimmung bei Jean-Pierre Nsame und Michel Aebischer.
Gute Stimmung bei Jean-Pierre Nsame und Michel Aebischer.
Peter Schneider/Keystone
Der Trainer und sein Kapitän bei der Medienkonferenz.
Der Trainer und sein Kapitän bei der Medienkonferenz.
Peter Schneider/Keystone
Zur selben Zeit befindet sich die Maschine mit Roter Stern Belgrad an Bord im Anflug auf das Belpmoos.
Zur selben Zeit befindet sich die Maschine mit Roter Stern Belgrad an Bord im Anflug auf das Belpmoos.
Lukas Wyss, WL Swiss Photography
Gegen 13 Uhr entsteigen Marko Marin (Mitte) und Co. dem Flugzeug.
Gegen 13 Uhr entsteigen Marko Marin (Mitte) und Co. dem Flugzeug.
Lukas Wyss, WL Swiss Photography
Trotz garstigen Wetters sind die Serben in kurzen Hosen unterwegs.
Trotz garstigen Wetters sind die Serben in kurzen Hosen unterwegs.
Lukas Wyss, WL Swiss Photography
Tatsächlich wird das Team von einzelnen Fans erwartet.
Tatsächlich wird das Team von einzelnen Fans erwartet.
Lukas Wyss, WL Swiss Photography
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Just als YB-Trainer Gerardo Seoane und sein Captain Fabian Lustenberger nach einer Übungseinheit im Stade de Suisse vor die Journalisten treten, entsteigen rund sechs Kilometer südöstlich die Spieler von Roter Stern dem Flugzeug, das sie von Belgrad an den Flughafen Bern-Belp gebracht hatte.

Der Gegner aus Serbien hielt seine Medienkonferenz dann am Dienstagabend um 18.30 Uhr, anschliessend stand ein Training auf dem Platz an, wo am Mittwoch das Hinspiel im Playoff zur Champions League stattfindet.

Rund 2000 Belgrader Fans erwartet

Strategisch clever agierten die Young Boys vor einer Woche, als bekannt wurde, dass sie im Qualifikationsspiel gegen Roter Stern Belgrad antreten werden: Abo­besitzer bekamen das Vorkaufsrecht für ihren Platz, danach für weitere sechs Tickets.

Doch auch die Fans von Roter Stern bekundeten Interesse, diese Partie zu besuchen. Im Vorfeld ärgerten sie sich, weil YB ihnen nur das Kontingent an Tickets zur Ver­fügung stellte, welches die Uefa-Richtlinien fordern. Diese sehen vor, fünf Prozent der Tickets an Gästefans abzugeben, YB stellte sechs Prozent zur Verfügung.

YB untersagte den Jahreskarteninhabern zudem den Weiterverkauf der Tickets. Aus Sicherheitsgründen. Mit seiner Strategie konnte der Klub verhindern, dass das Hinspiel in Bern zu einem zweiten Heimspiel für die Gäste wird. Denn die Serben gehören zu den zehn häufigsten Nationalitäten der ständigen ausländischen Wohnbevölkerung der Schweiz. Laut Bundesamt für Statistik leben 68'767 Serben hier (Stand 2016).

Fantreffpunkt Aarbergergasse

Die 2000 Gästetickets sind verkauft. Die serbische Zeitung «Kurir» hatte im Vorfeld fälschlicherweise berichtet, serbische Fans, die sich nicht im Gästesektor aufhielten, würden aus dem Stadion weggewiesen. In den serbischen Fanforen rechnet man mit einer weniger hitzigen Atmosphäre als jener in der Vorrunde in Kopenhagen, obwohl mehr serbische Fans anwesend sein werden.

«Wir haben den Einsatz der Zuschauerzahl entsprechend geplant.»

Christoph Gnägi, Mediensprecher der Kantonspolizei Bern

Auf einem Informationsblatt der Polizei für die serbischen Fans wird die Aarbergergasse als Fantreffpunkt präsentiert und erläutert, dass Fanmärsche in Bern nicht gestattet seien. Ob es zu einem Marsch kommen wird, lässt sich in den Fanforen nicht eruieren.

Der Polizeieinsatz sei dem Publikumsaufmarsch von über 30'000 Fans entsprechend geplant, so Gnägi. Über die Grösse äussert er sich aus taktischen Gründen nicht. «Wir haben die Situation im Vorfeld beurteilt und dementsprechend geplant.»

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