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YB betreibt jetzt Bundespolitik

Auf Einladung von Stadtpräsident Alexander Tschäppät besuchte der BSC Young Boys am Mittwochnachmittag das Bundeshaus.

Der etwas andere Teambildungsanlass: Der BSC Young Boys besuchte das Bundeshaus.
Der etwas andere Teambildungsanlass: Der BSC Young Boys besuchte das Bundeshaus.
Jonathan Spirig
Eingeladen hatte Berns Stadtpräsident und SP-Nationalrat Alexander Tschäppät. Der sich während seiner Amtszeit sehnlichst noch einen Titel von YB wünscht.
Eingeladen hatte Berns Stadtpräsident und SP-Nationalrat Alexander Tschäppät. Der sich während seiner Amtszeit sehnlichst noch einen Titel von YB wünscht.
Jonathan Spirig
Nach dem Bundeshaus standen auch noch der Zytglogge und der Erlacherhof auf dem Programm.
Nach dem Bundeshaus standen auch noch der Zytglogge und der Erlacherhof auf dem Programm.
Jonathan Spirig
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«Zu Bern gehört nicht nur der Zytglogge und das Münster sondern auch das Bundeshaus», ist für Alexander Tschäppät klar. Am Mittwoch lud der Berner Stadtpräsident und SP-Nationalrat, die Mannschaft des BSC YB in das Schweizer Parlamentsgebäude ein. Die Spieler verzichteten für einmal aufs Fussballtrikot und warfen sich in Schale. Nur bei der Wahl des Schuhwerks hatte wohl kein Stilberater zur Seite gestanden – viele Spieler griffen auf farbige Turnschuhe zurück.

Bei seiner Ansprache im Nationalratssaal geizt Nationalrat Tschäppät nicht mit Anekdoten und Seitenhieben. So verspricht er dem japanischen Offensivspieler Yuya Kubo, dass er nach dem Apéro seine Ausführungen noch auf japanisch wiederholen werde.

Für viele Fussballer ist es der erste Gang ins Bundeshaus. So auch für Verteidiger Marco Bürki, der den Besuch als Gute Erfahrung bezeichnet. Bereits das zweite Mal vor Ort ist Stürmer Michael Frey:«Das letzte Mal war ich als Kind mit meinen Eltern hier», erinnert er sich.

Nicht die erste Einladung

Die Einladung des Stadtpräsidenten flatterte bereits vor drei Jahren in den Briefkasten der Young Boys. Bei Christian Gross und Martin Rueda sei seine Einladung für einen Besuch im Bundeshaus aber nicht auf Anklang gestossen. «Wahrscheinlich, weil sie nicht lange genug im Amt waren», scherzt Tschäppät. «Es blieb nicht viel Zeit um Tourismus zu betreiben.»

Uli Forte, der neue Trainer des BSC Young Boys, nahm die Einladung von Tschäppät gerne entgegen. Für ihn ist klar: «Für die Berner Spieler gehört dieser Besuch zur Allgemeinbildung. Zudem organisiere ich vor jedem Cupspiel einen Teamanlass.»

Zum Empfangskomitee gehörten neben Tschäppät auch zwei Frauen: Gemeinderätin Ursula Wyss (SP) und YB-Verwaltungsrätin Barbara Hayoz. «Es ist super, unter solch vielen Sportsmännern zu sein», erklärt Wyss. Sie freue sich jetzt schon auf den nächsten Match. Mit allzu vielen Worten belästigen wollte sie die Besucher dann aber doch nicht: «Ich gehe davon aus, dass sie etwa gleich viel von Politik verstehen, wie ich von Fussball.»

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