Woran starb die Wölfin?

Im Fang

Das Verfahren gegen den SVP-Grossrat Roger Schuwey wegen der mutmasslichen Vergiftung der Wölfin F13 wird eingestellt.

Der SVP-Grossrat war verdächtigt, die Wölfin F13 vergiftet zu haben. (Symbolbild)

Der SVP-Grossrat war verdächtigt, die Wölfin F13 vergiftet zu haben. (Symbolbild)

(Bild: Stefan Schaufelberger)

SVP-Grossrat Roger Schuwey wurde im Juni 2017 verdächtigt, die Wölfin F13, sechs Füchse, einen Dachs, einen Rotmilan und eine Katze vergiftet zu haben. Jetzt steht das Verfahren gegen ihn vor dem Abschluss.

Laut Staatsanwältin Alessia Choco­meli-Lisibach wird es aber voraussichtlich mangels Beweisen eingestellt. Der endgültige Entscheid, den Fall ad acta zu legen, liegt jedoch bei Generalstaats­anwalt Fabien Gasser.

«Engagement bekannt»

Schuwey, der seit dem Beginn der Affäre stets seine Unschuld beteuert hatte, liess gestern seinen Anwalt Nicolas Kolly Stellung nehmen. Kolly, ebenfalls SVP-Grossrat, sagte, dass der Staatsanwaltschaft offenbar keinerlei Hinweise vorgelegen hätten, dass Roger Schuwey die Tiere vergiftet haben könnte. Der Rechts­anwalt will nun mit Schuwey ­prüfen, inwiefern sie Schadenersatzansprüche geltend machen könnten.

jcg/FN

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