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«Wohnungsbau hat immer Gewerbe verdrängt»

Ueli Grindat, Domänenverwalter bei der Burgergemeinde Bern, verteidigt die Planung Weyermannshaus-West. «Wir wollen herausfinden, auf welche Weise heute Wohnen und Arbeiten nebeneinander noch möglich ist», sagt er.

Chef über die Bewirtschaftung der burgerlichen Liegenschaften: Ueli Grindat. Foto: Franziska Rothenbühler

Chef über die Bewirtschaftung der burgerlichen Liegenschaften: Ueli Grindat. Foto: Franziska Rothenbühler

Christoph Hämmann

Herr Grindat, das Projekt der Burgergemeinde und von Post Immobilien für die Entwicklung Weyermannshaus-West wird von links und rechts kritisiert. Was ist passiert?
Der Beginn des Projekts reicht zurück bis ins Jahr 1991, als die Arbeit am Richtplan des Entwicklungsschwerpunkts Ausserholligen begann, zu dem auch Weyer-West gehört. 1995 entschied der Stadtrat, dass auf diesem Gewerbeareal nach einer Entwicklung mindestens auf der Hälfte des Areals gewohnt werden soll. Also war das Ziel unseres Studienauftrags, dessen Ergebnis wir letztes Jahr präsentierten, das Areal über längere Zeit in ein attraktives Quartier zu transformieren, in dem die Durchmischung von Wohnen und Arbeiten möglich ist.

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