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Wohnungen statt Abfall

Durch die Verlagerung der Kehrrichtverwertungsanlage (KVA) wird am Warmbächliweg ein grosses Areal an zentraler Lage frei, das die Stadt Bern künftig als Wohnraum nutzen möchte.

Anstelle der Kehrrichtverbrennungsanlage sollen Wohnungen entstehen.
Anstelle der Kehrrichtverbrennungsanlage sollen Wohnungen entstehen.
Stefan Anderegg

Aus der Sicht des Gemeinderats ist die Verlagerung der Kehrrichtverwertungsanlage eine neue Chance für das Areal am Warmbächliweg um ein neues, zeitgemässes Wohnquartier zu entwickeln. Die neuen Wohnungen sollen künftig von Sonnenstrahlen und der Aussicht profitieren, da das Areal nach Südwest abfallendes Gelände ist, teilte die Stadt Bern am Freitagabend in einer Mitteilung mit.

250 neue Wohnungen

Die Überbauung am Warmbächliweg soll ein guter Mix aus Wohn-, Arbeits- und Freizeitnutzungen werden. Es sollen etwa 250 neue Wohnungen entstehen, schreibt der Berner Gemeinderat am Donnerstag in einer Mitteilung.

Die Überbauung soll nach den Vorgaben der 2000-Watt-Gesellschaft realisiert werden. Zudem soll die Wärmeversorgung für Raumheizungen und Warmwasser an das Wärmenetz der neuen KVA Bern angeschlossen werden.

Neue Umzonung

Das stehende Areal befindet sich heute in der Industrie- und Gewerbezone. Neu soll es aus der Zone mit Planungspflicht (ZPP) und der Dienstleistungszone bestehen. Nun legte der Gemeinderat den entsprechenden Zonenplan dem Stadtrat vor. Über die Umzonung wird am Schluss aber das Stadtberner Stimmvolk entscheiden.

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