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Wohin nur mit dem neuen Bahnhof?

Jegenstorf soll einen grösseren Bahnhof erhalten. Dessen Standort steht aber noch immer nicht fest.

Der Bahnhof Jegenstorf muss für mehr und längere Züge aus- oder neu gebaut werden.
Der Bahnhof Jegenstorf muss für mehr und längere Züge aus- oder neu gebaut werden.
zvg

Die Standortfrage des neuen Bahnhofs entwickle sich zu einer unendlichen Geschichte, erklärte Gemeinderatspräsident Jürg Häberli (SP) an der Gemeindeversammlung Jegenstorf. Seit bald zwei Jahren versuchen sich die Gemeinde und der Regionalverkehr Bern–Solothurn (RBS) auf einen Standort zu einigen. Der Gemeinderat bevorzugt einen Ausbau am bisherigen Standort, der RBS möchte einen Neubau auf der grünen Wiese zwischen Brüggackerstrasse und Solothurnstrasse. Der grössere Bahnhof ist nötig, um die längeren Fahrzeuge und die zukünftig bis Bätterkinden verkehrende S8 zu bewältigen.

In den letzten Monaten wurde besonders die Variante am heutigen Standort mit den beiden Aussenperrons überprüft. Es stellt sich die Frage, ob sie überhaupt bewilligungsfähig ist. Die Projektunterlagen seien beim Bundesamt für Verkehr (BAV) zur Vorprüfung eingereicht worden, fuhr Häberli fort. Gemeinde und RBS rechneten mit einer Rückmeldung bis im Frühsommer. Doch die Antwort steht noch aus. Ganz im Gegenteil: Das BAV verlangte weitere Abklärungen.

Eigentlich heisst das Projekt «Bahnhof Jegenstorf 2025». Der Zeitdruck ist aber inzwischen etwas weg. Denn man müsse nicht früher fertig sein als der Ausbau des Bahnhofs Bern, sagte Jürg Häberli. Dieses Projekt ist um zwei Jahre im Verzug. Trotzdem wolle man vorwärtsmachen. Häberli betonte, dass die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und RBS eng und konstruktiv sei. Das Ziel bleibe, sich auf einen gemeinsamen Standort einigen zu können.

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