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Wohin der Stadtverkehr der Zukunft steuert

Ursula Wyss will den Autoverkehr über den Berner Bahnhofplatz bis 2025 mindestens halbieren, was Kritik der Wirtschaft hervorruft. Hat Wyss überhaupt eine andere Wahl? Kaum, finden Verkehrsexperten.

Über den Bahnhofplatz Bern sollen bis 2025 nur noch halb so viele Autos rollen. Diese Reduktion ist eine von verschiedenen Massnahmen, der zunehmenden Problematik zu begegnen. Foto: Christian Pfander Kay W. Axhausen, Professor für Verkehrsplanung. Foto: zvg Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes. Foto: zvg
Über den Bahnhofplatz Bern sollen bis 2025 nur noch halb so viele Autos rollen. Diese Reduktion ist eine von verschiedenen Massnahmen, der zunehmenden Problematik zu begegnen. Foto: Christian Pfander Kay W. Axhausen, Professor für Verkehrsplanung. Foto: zvg Mobilitätsforscher Thomas Sauter-Servaes. Foto: zvg

Jede zweite Autofahrt in Schweizer Städten ist kürzer als fünf Kilometer, in Stosszeiten, wenn sich Staus bilden, sitzt normalerweise eine Person allein in einem Fahrzeug. «Eine ineffizientere Nutzung städtischer Verkehrsflächen als mit Privatautos kann man sich nicht vorstellen», sagt Thomas Sauter-Servaes, Mobilitätsforscher und Leiter des Studiengangs Verkehrssysteme an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW), auf Anfrage.

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