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Wo die Leute im «Chäppu» der Schuh drückt

Für die einen ist er ein Schandfleck der Gemeinde, für die anderen das geliebte Multikultiquartier: der Kappelisacker. Im Rahmen des Chäppufests wurden Bewohner an ihren Haustüren gefragt, was sie an ihrem Quartier ändern möchten.

An der Haustür geklingelt: Sozialarbeiter Alexander Kobel und Quartierbewohnerin Margrit Läderach machten im Kappelisacker eine Umfrage.
An der Haustür geklingelt: Sozialarbeiter Alexander Kobel und Quartierbewohnerin Margrit Läderach machten im Kappelisacker eine Umfrage.
Stefan Anderegg

«Klar, dass die Jungen draussen rumhängen, wenn sie keinen Treffpunkt haben», sagt der 20-jährige Aco Sakic. Er ist in einem Wohnblock im Ittiger Quartier Kappelisacker aufgewachsen. Dass sich viele Bewohner über den Lärm der Jugend ärgern, versteht Sakic. Er macht selbst Musik. «Man muss Raum schaffen für Jugendliche», findet er. «Die wollen zusammen sein. Zu zwölft können sie sich aber nicht in einer der Wohnungen ihrer Eltern treffen.»

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