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Berner Wirte ärgern sich über Bars auf Zeit

Wirte in der Stadt Bern werfen den Behörden vor, dass stationäre Gastrolokale und Pop-up-Projekte nicht gleich behandelt werden.

Letztes Jahr ein Pilotprojekt, nun ein Popup: Peter Flamingo auf der Einsteinterrasse bei der Grossen Schanze.
Letztes Jahr ein Pilotprojekt, nun ein Popup: Peter Flamingo auf der Einsteinterrasse bei der Grossen Schanze.
Susanne Keller
Hinter der Bar auf Zeit steckt das Label Mosaik, welches auch Technofeste im Kornhausforum, Partys im Bremgartenwald und die Winterbar namens «Oscar Elch» veranstalten.
Hinter der Bar auf Zeit steckt das Label Mosaik, welches auch Technofeste im Kornhausforum, Partys im Bremgartenwald und die Winterbar namens «Oscar Elch» veranstalten.
Claudia Salzmann
Sehr zum Ärger von stationären Gastronomen, die viel Zeit und Geld für langwierlige Bewiligungen aufwenden müssen.
Sehr zum Ärger von stationären Gastronomen, die viel Zeit und Geld für langwierlige Bewiligungen aufwenden müssen.
Enrique Muñoz García
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«Letzte Runde», diese Aufforderung hört man in so mancher Beiz gegen Mitternacht. Eine halbe Stunde später müssen das Glas und die Bar leer sein. Was für viele Wirte ein Kraftakt ist, wird ­indes nicht überall so rigoros durch­gesetzt. Dies gilt beispielsweise bei Pop-ups auf öffentlichen Plätzen.

Das sind Lokale, die nur für eine gewisse Zeit offen sind, wie Peter Flamingo auf der Grossen Schanze. Gestandene Wirte behaupten, dass lange nach der Polizeistunde noch Gäste dort seien. «Da wir draussen sind, können wir niemanden zum ­Gehen zwingen. Irgendwann ­passiert das von selber, weil wir keine Getränke mehr verkaufen», sagt Camil Schmid, der am ­Wochenende Peter Flamingo auf der Einsteinterrasse eröffnete.

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