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Wird Finn kastriert, können Bärli umziehen

Der Umzug von Ursina und Berna nach Rumänien komme nur zustande, wenn die Stadt Bern ihre Bedingung akzeptiere, sagt Tierschützerin Cristina Lapis: Bär Finn müsse kastriert werden, damit es nicht jedes Jahr Probleme mit der Platzierung von Jungbären gebe. Der Tierpark informiert heute über das weitere Vorgehen und die Zukunft der Bären.

Cristina Lapis im Juni in Bern an der Medienkonferenz.
Cristina Lapis im Juni in Bern an der Medienkonferenz.
Urs Baumann

Nein, sagte Cristina Lapis gestern am Telefon, sie sei nicht beleidigt, weil Schweizerinnen und Schweizer Rumänien und die dortige Tierhaltung kritisiert hätten. «Es macht mich zwar traurig, dass die Kritiker glauben, in meiner Heimat gebe es nur Tierquälerei. Aber das ist nicht der Grund, weshalb der Umzug von Ursina und Berna zu scheitern droht.» Die Zusammenarbeit mit dem Berner Bärenpark habe sie an eine klare Bedingung geknüpft: «Ich nehme Ursina und Berna nur dann in Zarnesti auf, wenn in Bern künftig auf die Nachzucht von jungen Bären verzichtet wird.»

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