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Wie zwei Berner auf Tinder die grosse Liebe fanden

Dass mehr aus einer oberflächlichen Internetbekanntschaft werden kann, zeigt ein Beispiel aus Bern. Seit einem Jahr sind Christian B. und Michèle R. mittlerweile ein Paar. Zugetraut haben sie das der Datingplattform nicht.

Über Internetbekanntschaften zu sprechen, ist kein so grosses Tabu wie vor einigen Jahren.
Über Internetbekanntschaften zu sprechen, ist kein so grosses Tabu wie vor einigen Jahren.
Keystone

Die erste Nachricht kam von ihr. Das sympathische Lachen hatte es ihr angetan. Er hingegen ist sich nicht einmal sicher, ob er ihr überhaupt ein «Like» gegeben hat oder ob es einer seiner Freunde gewesen war, dem er ab und zu sein Handy ausgeliehen hat.

«Aber das spielt ja auch keine Rolle», hält Christian B. fest. «Ich bin froh, dass es so gekommen ist». Er und Michèle R. ­haben sich vor etwas mehr als einem Jahr über die Datingplattform Tinder kennen gelernt, seitdem sind sie ein Paar. «Angemeldet habe ich mich aus reiner Neugier, Erwartungen hatte ich keine», erzählt die ­29-Jährige. Sie war sogar überzeugt davon, dass sie ihren ­zukünftigen Partner nicht im Internet finden würde. Ihr Freund ergänzt: «Für mich war Tinder einfach ein lustiger Zeitvertreib.»

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