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Wie uns Luchs, Wolf und Bär herausfordern

Erst kam der Luchs, dann der Wolf und nun der Bär. In den letzten Jahrzehnten sind die Grossraubtiere in den Kanton Bern zu­rückgekehrt – und lösen noch immer Kontroversen aus. Ist der Mensch bereit, mit diesen Tieren zu leben?

Sandra Rutschi
Zuerst kam der Luchs, dann der Wolf. Seit diesem Jahr ist auch der Bär wieder zurück im Kanton Bern.
Zuerst kam der Luchs, dann der Wolf. Seit diesem Jahr ist auch der Bär wieder zurück im Kanton Bern.
Fotolia
«Erst heute weiss man, dass ein Luchs innert Tagen von Obwalden ins Eriz wandern kann», Urs Breitenmoser, Leiter der Fachstelle Kora
«Erst heute weiss man, dass ein Luchs innert Tagen von Obwalden ins Eriz wandern kann», Urs Breitenmoser, Leiter der Fachstelle Kora
zvg
«Oft werden Raubtiere schlechter gemacht, als sie sind», Katrin Bieri, Fachmitarbei­terin von Pro Natura Bern.
«Oft werden Raubtiere schlechter gemacht, als sie sind», Katrin Bieri, Fachmitarbei­terin von Pro Natura Bern.
zvg
«Der Bestand des Luchses sollte reguliert werden», Lorenz Hess, Präsident des Berner Jäger­verbands.
«Der Bestand des Luchses sollte reguliert werden», Lorenz Hess, Präsident des Berner Jäger­verbands.
Urs Baumann
«Uns liegt jedes Schaf so am Herzen wie anderen Leuten ihre Katze», Rolf Rüfenacht, Präsident  des Berner  Schafzüchterverbands.
«Uns liegt jedes Schaf so am Herzen wie anderen Leuten ihre Katze», Rolf Rüfenacht, Präsident des Berner Schafzüchterverbands.
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Manchmal beginnen historische Momente mit einem kaputten Zaun. So am 26. Mai 2017, einem Tag, der in die Berner Geschichte eingehen wird. Ein Erizer repariert im Gebiet Ramsgring Zäune und sieht am Hang ein Tier. Ein Hund, so denkt er zuerst, doch dann realisiert er: «Jeregott, das isch ja e Bär!» Aufgeregt fotografiert er das Berner Wappentier – und beweist, dass Meister Petz nach 194 Jahren ins Bernbiet zurückgekehrt ist.

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