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Eine App soll junge Leute an die Urne bringen

Politiker und Fachleute sind alarmiert über das Desinteresse der Jungen an der Demokratie. Sie plädieren für eine politische Bildung via Social Media. Wollen das die ­Jungen?

Wenig Enthusiasmus bei den Jungen: Junge Stimmbürger unter 25 Jahren sind an der Urne und in den Warteschlangen davor krass untervertreten.

Wenig Enthusiasmus bei den Jungen: Junge Stimmbürger unter 25 Jahren sind an der Urne und in den Warteschlangen davor krass untervertreten.

(Bild: Keystone Alessandro della Valle)

Stefan von Bergen@StefanvonBergen

Sogar über die Vollgeldinitiative hat Leo Rederer (19) abgestimmt. Obwohl er das Geschäft nicht richtig verstanden habe. «Wie soll ich mir eine Meinung bilden über ein Thema, das nur Fach­leute begreifen? Gibt es nicht dringendere Themen?», fragt er. «Eine Vorlage in einer so komp­lizierten Fachsprache schreckt mich ab», sagt seine Kollegin ­Michelle Feusi (19). Ihr Kollege Maurin Gerber (19) hat bei der Vollgeldfrage leer eingelegt.

Berner Zeitung

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