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Wie die Bären auf den Lebkuchen kommen

Seit Anfang November werden in der Bäckerei Muralt in Ostermundigen Lebkuchen produziert. Wie hinter der Schiebetür zur Backstube das traditionelle Weihnachtsgebäck entsteht.

Wann sich die Schiebetür zur Backstube in der Bäckerei Muralt in Ostermundigen öffnet und was das Geheimnis der Lebkuchen von Christian Muralt ist.

Sechs Chargen à 70 Kilogramm Teig. Das sind insgesamt 420 Kilogramm Knetmasse, die in der Bäckerei Muralt in Ostermundigen in der Adventszeit zu Lebkuchen verarbeitet werden. Das Besondere bei der Herstellung der Honiglebkuchen in der Backstube von Christian Muralt ist die Gewürzmischung, die dem Teig beigegeben wird. «Wir mischen sie nach einem uralten Rezept», erklärt der Inhaber, wie sich seine Lebkuchen von der Konkurrenz abheben.

Damit diese Unmengen an Teig zu Lebkuchen werden, beginnt die Produktion des traditionellen Weihnachtsgebäcks bereits Anfang November. Zu diesem Zeitpunkt freue er sich jeweils, dass die Lebkuchenzeit wieder anfange. «Aber irgendwann ‹hänkt› es schon an», gibt Muralt zu. Zumal die Herstellung der ganzen Weihnachtsleckereien zusätzlich zur alltäglichen Arbeit in der Backstube dazu komme.

Verzierungen von Hand

Der Qualität der Lebkuchen und der Präzision der Verzierungen tut dies jedoch auch Mitte Dezember, wenn es in den Endspurt der Lebkuchenproduktion geht, keinen Abbruch. Mit leichter Hand zaubert Muralt, der Inhaber der Bäckerei ausgangs Ostermundigen schörkelhafte Verzierungen auf das Gebäck, das exakt zwölf Minuten im Backofen sein darf.

Auf die eine Hälfte der grossen Lebkuchen streicht er mit einer Schablone den klassischen Bären. Bei der anderen Hälfte lässt er seiner Kreativität freien Lauf. «Die Spezialität von uns sind diejenigen mit den Zuckerbärchen», erklärt Muralt und malt mit einem Spritzbeutel gefüllt mit Eiweissglasur Tannen und Schneebergen auf das Gebäck.

Was sich hinter dieser Tür im Berner Inselspital verbirgt, erfahren Sie im letzten Bericht unserer Serie: Die Adventstür vom 24. Dezember.
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Christian Pfander
Durch diese gfürchige Tür dürfen nur wenige gehen. Wer das ist, erfahren Sie hinter der Adventstüre vom 23. Dezember.
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Florine Schönmann
Hinter dieser Tür im Erlacherhof befindet sich das Sitzungszimmers der Stadtregierung. Wie es dort aussieht, lesen Sie hier: Adventstüre vom 1. Dezember.
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Beat Mathys
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