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Die neue Miss Bern ist Mulitkulti

Alicia Schüpbach heisst die Miss Bern 2020. Die 18-Jährige aus Münsingen hat sich am Samstagabend gegen 15 andere Kandidatinnen durchgesetzt.

Die strahlende Siegerin: Alicia Schüpbach aus Münsingen ist Miss Bern 2020.
Die strahlende Siegerin: Alicia Schüpbach aus Münsingen ist Miss Bern 2020.
Susanne Keller
Krone und Schärpe für die Gewinnerin.
Krone und Schärpe für die Gewinnerin.
Susanne Keller
Das Moderationsduo Monika Erb und Yves Schott begrüssen das Publikum im Zelt auf der Berner Allmend.
Das Moderationsduo Monika Erb und Yves Schott begrüssen das Publikum im Zelt auf der Berner Allmend.
Susanne Keller
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Im roten Kleid und mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht nimmt die 18-jährige Münsingerin die glitzernde Krone entgegen. Alicia Schüpbach hat sich den Titel des schönsten «Bärner Meitschi» ergattert. Im rot beleuchteten Zirkuszelt auf der Allmend kämpften 16 Bernerinnen um den Titel. Die Münsingerin tritt in die Fusstapfen der Burgdorferin Noemi Raval. Die ehemalige Miss verspürt aber keine Wehmut, als sie die Krone weitergibt, wie sie dem Publikum mitteilt. Ins Finale schafften es ausserdem Naomi Rudolf aus Goldiwil und Rahel Müller aus Bern.

Weg mit den hohen Schuhen

Noch überwältigt sagt die 18-Jährige: «Jetzt kann ich endlich die hohen Schuhe ausziehen.» Die Miss Bern 2020 würde auf eine einsame Insel ihre Familie und ihren Freund mitnehmen. Zudem würde sie die Gelegenheit nutzen, um zu surfen. «Das wollte ich schon immer mal lernen», so die 18-Jährige. Ein ganz anderes Abenteuer wartet nun auf sie.

Insgesamt absolvierten die 16 Kandidatinnen fünf Catwalks. In eleganten Abendkleidern, düsterer Unterwäsche und sportlichen Jeans stolzierten die jungen Frauen über die Bühne. Mit der Moderatorin und Missen-Mami Monika Erb haben sie sich auf diesen Abend vorbereitet. «Denn das Laufen in hohen Schuhen muss geübt werden», so Erb. Auch Greta D’Souza aus Unterseen gesteht: «Das Schlimmste wäre, wenn ich hingefallen wäre.» Doch kein Sturz oder Stromausfall passierte. Gab es übrigens alles schon mal.

Song passend zum Abend

Das Duo Yves Schott, «Bärnerbär»-Chefredaktor, und Monika Erb führte gelassen durch den Abend. Auch Mundart-Musiker Florian Ast stand auf der Bühne. Eigentlich sollte er als Juror die Kandidatinnen unter die Lupe nehmen. Doch passend zum Abend sang er den Song «Schöni Meitschi».

Im sechsköpfigen Jurorenteam sass unter anderem Nina Burri, die als beste Schweizer Schlangenfrau einen Namen gemacht hat. Auch Yvonne Würms, Miss Bern von 2006 und der SCB-Spieler Andrew Ebbett durften bei der Wahl eine Stimme abgeben. Zusammen mit den Publikumsvoten haben sie sich für Alicia Schüpbach entschieden.

«Lehrerin ist mein Traumberuf»

Vor der Fotowand posiert die neue Miss Bern. Sie lächelt in die Kamera, ab und tanzt die ehemalige Handballerin zu den lauten Popsongs. Sobald die Knipserei vorbei ist, wird sie von Menschen umzingelt. Ihr Onkel gratuliert ihr stolz, ein Schulkollege umarmt sie. Auch ihre Mutter, Eliane Schüpbach, strahlt übers ganze Gesicht und sagt: «Alicia ist ein sehr sozialer Mensch.» Ihre Tochter hätte den Sieg auch den anderen Frauen gegönnt. Zudem sei der 18-Jährigen wichtig, dass Menschen, die nicht der Norm entsprechen, akzeptiert werden. «Dafür wird sie sich einsetzten.»

Alicia Schüpbach schüttelt jemanden die Hand, meint dann: «Es ist ein Hammer-Gefühl.» Sie absolviert eine Lehre bei der Mobiliar und will später an die Pädagogische Hochschule. «Lehrerin ist mein Traumberuf», sagt sie. Ihre Wurzeln hat die Miss Bern unter anderem in Honduras. «Dort ist der Lebensstandard ganz anders.» Deshalb sei sie unglaublich dankbar für die Privilegien, die sie hier in der Schweiz habe. Fertig geplaudert, das nächste Foto muss geschossen werden.

Sie kämpften um die Krone:

Alicia Schüpbach, 18 Jahre alt, Münsingen
Alicia Schüpbach, 18 Jahre alt, Münsingen
Romel Janeski, Noël Scheuner
Anja Salzmann, 20 Jahre alt, Hettiswil
Anja Salzmann, 20 Jahre alt, Hettiswil
Romel Janeski, Noël Scheuner
Vanessa Boppart, 18 Jahre alt, Kirchberg
Vanessa Boppart, 18 Jahre alt, Kirchberg
Romel Janeski, Noël Scheuner
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