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Wer Quartiere verdichten will, braucht eine Engelsgeduld

Bauen im Dorfkern ist das Gebot der Stunde. In der Realität erweist sich dies als Knacknuss. Alec von Graffenried, der für Losinger Marazzi solche Projekte aufgleist, erläutert die Schwierigkeiten an einem Beispiel in Münsingen.

Vom Dach des Schulhauses Schlossmatt bietet sich ein guter Blick ins Areal westlich des Münsinger Bahnhofs. Nach vier Jahren reden soll nun bald eine Überbauungsordnung für ein Teilgebiet ausgearbeitet werden. Die Gemeinde möchte ???????  das optimal gelegene Gebiet besser nutzen.
Vom Dach des Schulhauses Schlossmatt bietet sich ein guter Blick ins Areal westlich des Münsinger Bahnhofs. Nach vier Jahren reden soll nun bald eine Überbauungsordnung für ein Teilgebiet ausgearbeitet werden. Die Gemeinde möchte ??????? das optimal gelegene Gebiet besser nutzen.
Andreas Blatter

Rund 50'000 Wohnungen müssen in der Schweiz pro Jahr entstehen, einige Tausend davon im Kanton Bern. Ansonsten droht angesichts des Bevölkerungswachstums Wohnungsnot. Künftig soll weniger auf der grünen Wiese gebaut werden, dafür zunehmend innerhalb der Dörfer und Städte.

Das wollen eigentlich alle, niemand heisst Landverschleiss und Zersiedelung gut. Doch in der Realität ist das sogenannte Verdichten eine Knacknuss und gelingt nur mit Engelsgeduld. Der grüne Nationalrat Alec von Graffenried kann ein Lied davon singen. Als Direktor Akquisition beim Baukonzern Losinger Marazzi weiss er, wovon er spricht.

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