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«Wer nicht im Netz ist, den gibt es gar nicht»

Köniz

Der Politikberater Mark Balsiger hat mehrere Bücher über politische Kommunikation verfasst. Im Interview verrät er, worauf es bei Onlinekampagnen ankommt und wie die Politik dem Trend nach wie vor hinterherhinkt – auch in der grossen Agglogemeinde Köniz.

Politikberater Mark Balsiger sieht noch viel Luft nach oben: «Online wird hierzulande das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft.»

Politikberater Mark Balsiger sieht noch viel Luft nach oben: «Online wird hierzulande das Potenzial nicht annähernd ausgeschöpft.»

(Bild: Stefan Anderegg)

In Köniz läuft der Wahlkampf derzeit auf Hochtouren. Wie wichtig ist die Onlinepräsenz in der Gemeinde, die immerhin die viertgrösste des Kantons ist?Mark Balsiger:Köniz ist mit mehr als 40 000 Einwohnern und rund 28 000 Stimmberechtigten eine riesige Gemeinde, eine heterogene dazu. Selbst hervorragend vernetzte und extrovertierte Kandidierende dürften nicht mehr als 10 Prozent der Wähler kennen. Gerade deswegen empfiehlt es sich, über eine längere Zeitspanne die Onlinepräsenz zu pflegen. Fast jede Unternehmung und jede Gemeinde ist heute im Netz präsent. Die Digital Natives erwarten das. Oder andersrum gesagt: Wer nicht im Netz ist, den gibt es gar nicht.

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