Zum Hauptinhalt springen

Wer den Fehlschuss nicht meldet, dem droht Patententzug

Wenn Jäger einen Fehlschuss nicht melden, machen sie sich strafbar – es droht ein Patententzug. Damit Fehlschüsse möglichst vermieden werden können, üben die Jäger im Schiessstand oder im Gelände.

Ein Jäger bei der Nachsuche von verletztem Wild in einem Wald.
Ein Jäger bei der Nachsuche von verletztem Wild in einem Wald.
Olaf Nörrenberg
«Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang darf geschossen werden, obwohl es eine Stunde nach Sonnenuntergang je nach Gelände bereits stockdunkel ist», sagt Jäger Hanspeter Ziörjen.
«Eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang darf geschossen werden, obwohl es eine Stunde nach Sonnenuntergang je nach Gelände bereits stockdunkel ist», sagt Jäger Hanspeter Ziörjen.
zvg
Stolz liegt Jagdhund Rooney  bei der erlegten Gemse mit dem «letzten Bissen» im Maul.  Nicht immer geht die Jagd auf Wild so wie vom Jäger geplant aus.
Stolz liegt Jagdhund Rooney bei der erlegten Gemse mit dem «letzten Bissen» im Maul. Nicht immer geht die Jagd auf Wild so wie vom Jäger geplant aus.
1 / 3

«Wir üben oft im Schiessstand auf 150 Meter, damit die Waffe gut eingeschossen ist», sagt Jäger Hanspeter Ziörjen, «das ist das A und O!» Klar sei es etwas ganz anderes, wenn man sich im Gebirge hinlege, um zu schiessen: «Man liegt nicht mehr wie im Schiessstand, setzt auf einem Stein oder dem Rucksack auf und muss die Distanz selber einschätzen. Und: Man schiesst auf Tiere, nicht mehr auf Scheiben.» Dies könne bei jungen Jägern für eine erhöhte Herzfrequenz sorgen. Deshalb strebe man mit Jungjägern eine praxisnahe Schiessausbildung an. Man wolle im Gelände üben. Am Sustenpass und im Entlebuch gebe es geeignete Jagdparcours.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.