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Wenn Social Media nicht sozial ist

Die wachsende Bedeutung von Social Media führt auch zu neuen Formen von Mobbing. Drei Klassen der Schule für Gestaltung Bern und Biel haben Plakate entworfen, die auf die Gefahren von Cybermobbing aufmerksam machen.

Ausstellung in der Schule für Gestaltung ?Bern und Biel: Die 19 Präventionsplakate von Lehrlingen informieren zum Thema Cybermobbing.
Ausstellung in der Schule für Gestaltung ?Bern und Biel: Die 19 Präventionsplakate von Lehrlingen informieren zum Thema Cybermobbing.
Susanne Keller

«Die auti ish soooo brätschhou.» «sie stinkt huuere. i verreckä.» «dumm wie ihri mueter.» In dicker Schrift prangen die verletzenden Chatnachrichten auf dem tiefschwarzen Plakat. Darunter warnt ein Slogan: Nicht überall, wo social draufsteht, ist auch sozial drin. Damit möchten die beiden Polygrafinnen Isabel Otth und Sarah Blatt von der Schule für Gestaltung Bern und Biel auf einen Besorgnis erregenden Trend im Bereich Social Media aufmerksam machen: Das sogenannte Cybermobbing (siehe Kasten). Mobben über das Internet ist auf dem Vormarsch und rückt zunehmend ins Zentrum der Arbeit der Berner Gesundheit, Stiftung für Gesundheitsförderung und Suchtfragen. Drei Klassen der Schule für Gestaltung haben nun in einem halbjährigen Projekt Präventionsplakate für die Stiftung entworfen, entstanden sind deren 19. Am Montagabend prämierte die Berner Gesundheit die besten.

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