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«Wenn man helfen kann, soll man helfen»

Nach der Gurlitt-Forschungsstelle unterstützt die Mäzenin Ursula Streit die Containersiedlung in ihrem Wohnort Wohlen, in der dreissig Asylsuchende untergebracht werden sollen.

Nach dem Verkauf des Scherz-Verlags vor bald zwanzig Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Rudolf eine Stiftung gegründet, und seither ist sie als Mäzenin regelmässig zur Stelle, wenn finanzielle Hilfe gefragt ist.
Nach dem Verkauf des Scherz-Verlags vor bald zwanzig Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Rudolf eine Stiftung gegründet, und seither ist sie als Mäzenin regelmässig zur Stelle, wenn finanzielle Hilfe gefragt ist.
Susanne Keller

«Warum denn nicht?» Die Frage zu den Gründen für ihr Engagement beantwortet Ursula Streit mit einer Gegenfrage. Um gleich festzuhalten: «Wenn man helfen kann, soll man helfen. Die Lage der Flüchtlinge ist eine Katastrophe. Weltweit.»

Ursula Streit hilft nicht zum ersten Mal. Nach dem Verkauf des Scherz-Verlags vor bald zwanzig Jahren hat sie gemeinsam mit ihrem Mann Rudolf eine Stiftung gegründet, und seither ist sie als Mäzenin regelmässig zur Stelle, wenn finanzielle Hilfe gefragt ist. Das war in Bern beim Haus der Religionen so und auch mehrfach beim Kunstmuseum, wo sie zuletzt mit einem namhaften Beitrag an die Gurlitt-Forschungsstelle von sich reden machte. Diesmal allerdings geht es um ein Projekt in ihrem Wohnort Wohlen – um die Containersiedlung, in der die Gemeinde und die Kirchgemeinde dreissig Asylsuchende unterbringen wollen.

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