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Wenn der Komposthaufen brennt

Eine Scheune und ein Gartenhaus brannten komplett nieder, weil ein Komposthaufen Feuer fing. Ein Mann wehrte sich am Regionalgericht Bern gegen die Vorwürfe, für den Brand verantwortlich zu sein – mit Erfolg.

Das Feuer eines brennenden Komposthaufens griff auf eine Scheune und ein Gartenhaus über und zerstörte diese. Der Beschuldigte wehrte sich erfolgreich gegen den Vorwurf der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst. (Symbolbild)
Das Feuer eines brennenden Komposthaufens griff auf eine Scheune und ein Gartenhaus über und zerstörte diese. Der Beschuldigte wehrte sich erfolgreich gegen den Vorwurf der fahrlässigen Verursachung einer Feuersbrunst. (Symbolbild)
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Ein Komposthaufen kann sich selber entzünden. Dass dem so ist, scheint nicht weitläufig bekannt zu sein – auch unter Brandermittlern nicht. Das stellte sich am Dienstag am Regionalgericht Bern-Mittelland heraus.

In der Nacht auf den 27. Mai 2014 brannte in Kirchlindach eine Scheune komplett nieder. Auch ein angrenzendes Gartenhaus fing Feuer und wurde dabei zerstört. Der Gesamtschaden wird auf 1,03 Millionen Franken geschätzt. Die Ermittlungen ergaben, dass der Brand von einem Komposthaufen in der Nähe ausgegangen war. Es wurde ein Strafbefehl wegen fahrlässiger Verursachung einer Feuersbrunst ausgestellt. Am Dienstag wehrte sich der Beschuldigte mit einer Einsprache am Regionalgericht gegen die Vorwürfe.

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