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Weihnachtskrippen aus Kürbis oder Blech

Weihnachtskrippen aus aller Welt sind zurzeit im Historischen Museum ausgestellt. In manchen liegt das Jesuskind nicht im Stall, sondern in einem Kürbis.

Das Historische Museum beherbergt in seiner Ausstellung Krippen aus Peru oder Mexiko.
Das Historische Museum beherbergt in seiner Ausstellung Krippen aus Peru oder Mexiko.
Raphael Moser

Josef und Maria beugen sich über ihren Sohn Jesus, der auf Stroh gebettet ist. Dabei werden sie vom Ochsen und vom Esel beschützt. Über ihnen schwebt der Stern von Betlehem. So sieht die klassische Weihnachtskrippe aus, die man hierzulande kennt. Dass Krippen aber nicht genau so aussehen müssen, zeigt die Ausstellung «Weihnachtskrippen und Winterzauber». Krippen aus aller Welt in verschieden Formen und Grössen stehen zurzeit im Historischen Museum. Sie stammen alle aus einer Berner Privatsammlung.

Krippen aus Übersee

Die Ausstellung ist eher klein, umso grösser ist jedoch die Vielfalt an Weihnachtskrippen. Eine davon kommt zum Beispiel aus Mexiko. Die Figuren der zeitgenössischen Krippe bestehen aus Blech und sind bunt angemalt. Auf den ersten Blick sehen sie ein wenig kitschig aus, doch bei näherem Betrachten erkennt man auch hier die charakteristischen Figuren von Maria und dem Jesuskind.

Dieses vertraute und altbekannte Bild aus der Bibel ist auch in einer zeitgenössischen Krippe aus Peru zu erkennen. Jedoch nicht in einem Stall, sondern in einem Kürbis. Diese Weihnachtskrippe gefällt der Kuratorin Annette Kniep besonders: «Die farbenfrohe Bemalung und das Ausgangsmaterial erinnern gar nicht an Weihnachten in der Schweiz, doch schaut man in diesen Kürbisstall hinein, ist man doch bei der vertrauten Bibelgeschichte.»

Die Ausstellung «Weihnachtskrippen und Winterzauber» dauert noch bis zum 6. Januar 2019. An den Adventssamstagen findet nachmittags von 14 bis 16 Uhr ein Programm für die jüngeren Besucher statt.

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