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Was für die Hüttendorfzone spricht – und was dagegen

Am 22. September stimmen die Stadtberner über die Zone für alternative Wohnformen in Riedbach ab. In neun Fragen und Antworten greifen wir die wichtigsten Fakten auf und zeigen die Argumente von Befürwortern und Gegnern.

Riedbach im äussersten Westen von Bern: Auf diesem Land sollte die Hüttendorfzone entstehen.
Riedbach im äussersten Westen von Bern: Auf diesem Land sollte die Hüttendorfzone entstehen.
Andreas Blatter
So haben die Berner am 22. September 2014 entschieden: Alle Stadtteile, bis auf Bümpliz-Oberbottigen, stehen hinter der alternativen Wohnzone. Die Vorlage wurde mit 54,18 Prozent der Stimmen angenommen.
So haben die Berner am 22. September 2014 entschieden: Alle Stadtteile, bis auf Bümpliz-Oberbottigen, stehen hinter der alternativen Wohnzone. Die Vorlage wurde mit 54,18 Prozent der Stimmen angenommen.
BZ Graphik
Wagenplatz der «Stadttauben» an der Könizstrasse.
Wagenplatz der «Stadttauben» an der Könizstrasse.
zvg
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1. Weshalb brauchen die Wagenplätzler überhaupt eine eigene Zone? Alternative Wohnformen wären nach geltendem Recht in der Stadt Bern verboten. Trotzdem leben seit den 1980er-Jahren immer wieder Menschen in verschiedenen alternativen Wohngruppen. Das bekannteste Beispiel ist die Gemeinschaft Zaffaraya. Aber auch die Stadtnomaden sind seit einigen Jahren immer wieder in den Medien präsent. Der Gemeinderat und auch eine Mehrheit des Stadtrates wollen nun das Bedürfnis nach solchen alternativen Lebensformen legalisieren. Zu diesem Zweck soll in der städtischen Nutzungsordnung eine sogenannte «Zone für Wohnexperimente» geschaffen werden. Das kantonale Baurecht erlaubt den Gemeinden, dies zu tun.

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