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Wald muss Platz machen

Beim Forsthaus West wird eine acht Fussballfelder grosse Lichtung für die neue Kehrichtverbrennung in den Wald geschlagen.

Beim Forsthaus West haben die Rodungen für die neue Kehrichtverwertungsanlage (KVA) und den neuen Stützpunkt der Berufsfeuerwehr begonnen. 5,8 Hektaren Wald – eine Fläche von acht Fussballfeldern – fallen dem 440-Millionen-Franken-Bauvorhaben zum Opfer.

Nachdem das Unterholz ausgeräumt wurde, wird nun die Fläche für die KVA gerodet, das Holz abtransportiert, und die Wurzelstöcke werden entfernt. Das dauert etwa bis Ende Monat. Danach wird die Humusschicht abgetragen und zur ökologischen Bodenauffrischung im Forst verwendet. Die Rodungen für den Feuerwehrstützpunkt erfolgen in einem zweiten Schritt.

Die Rodung wird mit Ersatzmassnahmen kompensiert. Wichtigste Massnahme ist die Aufforstung von 3,4 Hektaren Wald, der grösste Teil davon bei der Grundwasserschutzzone Stockeren bei Kiesen. Weitere Aufforstungen gibt es beim Jordeweiher und beim Forsthaus West selber.

Der neue Infrastrukturstandort zwischen Murtenstrasse und Autobahn A1 soll bis 2012 realisiert werden. azu

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