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Waisenhausplatz wird zum «erweiterten Wohnzimmer»

Liegefläche, Yogastudio, Tanzbühne: Inspiriert von mexikanischen Plätzen wird auf dem Berner Waisenhausplatz eine multifunktionale Bühne aufgestellt.

Bis Ende Oktober wird der Berner Waisenhausplatz zu einem «Zócalo», spanisch für Sockel oder Podest.
Bis Ende Oktober wird der Berner Waisenhausplatz zu einem «Zócalo», spanisch für Sockel oder Podest.
Stadt Bern/PD
«Zócalo»: So heissen in etlichen mexikanischen Städten zentrale Plätze, wo sich die Menschen treffen, plaudern und ausruhen.
«Zócalo»: So heissen in etlichen mexikanischen Städten zentrale Plätze, wo sich die Menschen treffen, plaudern und ausruhen.
Stadt Bern/PD
Mit diesen kleinen Aufbauten werden Parkplätze zu Sitzecken zum Verweilen.
Mit diesen kleinen Aufbauten werden Parkplätze zu Sitzecken zum Verweilen.
Keystone
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Eine Tanzbühne, Pingpongtische aus Holz und ein doppelstöckiger Container befinden sich seit ­Freitag auf dem Berner Waisenhausplatz. Die Gemeinderätin Ursula Wyss stellte das Zwischennutzungsprojekt «Sockel» vor.

Der Name leitet sich vom spanischen Wort «zócalo» ab, das in Mexiko den zentralen Platz in einer Stadt bezeichnet. Dort plaudern die Menschen mitein­ander oder ruhen sich aus. Dieses Konzept dient dem Waisenhausplatz als Vorbild.

Tanzbühne mit Sitzbank

«Der Platz wird durch das Pilotprojekt als Aufenthaltsort auf­gewertet», sagt Ursula Wyss. Das Herzstück ist die Tanzbühne mit integrierter Sitzbank. Den grossen Container können die ­­Be­sucher als Aussichtspunkt oder Regenunterstand benutzen. Die Möblierung ist verschieb- und stapelbar.

Bis Ende Oktober finden Aktivitäten wie Tanzstunden oder Sprachkurse statt. Zudem verlegt die NMS Bern für eine Woche das Klas senzimmer auf den Waisenhausplatz. Die Passanten können dem Unterricht beiwohnen. Auch die an den Platz angrenzende Sprachschule Inlingua bietet kostenlose Kurse an.

Sanierung verzögert sich

Der «Sockel» dient als Zwischennutzungsprojekt, bis die Neu­gestaltung des Bären- und des Waisenhausplatzes im Jahr 2021 beginnen soll. Der Gemeinderat gab am Freitag auch bekannt, dass die Projektierung der Sanierung der beiden Plätze mehr kosten wird.

Er beantragt dem Stadtrat eine Erhöhung des Kredits von 300'000 Franken auf 550'000 Franken.

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