Zum Hauptinhalt springen

Wärme aus dem Wohlensee

Ein Zürcher Energieunternehmen prüft, ob es sich lohnt, im Kappelenring bei Hinterkappelen einen Wärmeverbund zu errichten.

Der Kappelenring: Ein Energieunternehmen aus Zürich prüft die Rentabilität eines Wärmeverbunds.
Der Kappelenring: Ein Energieunternehmen aus Zürich prüft die Rentabilität eines Wärmeverbunds.
Andreas Blatter

Die meisten Gebäude im Kappelenring sind über 30 Jahre alt. Bei vielen steht die Sanierung der Heizung an. Statt dass jeder Hausbesitzer selber die Arbeiten an die Hand nimmt, könnte im Kappelenring bald ein Wärmeverbund errichtet werden. Ob dies rentiert, klärt die Firma Energie 360° Zürich im Rahmen einer Machbarkeitsstudie und eines Vorprojektes ab. Die Resultate sollen im nächsten Frühjahr vorliegen. Der Gemeinderat Wohlen hat einem entsprechenden Vertrag mit dem Zürcher Unternehmen zugestimmt.

Gemeindepräsident Bänz Müller (SP plus) ist optimistisch, dass der Wärmeverbund zustande kommt. Nach heutigem Stand würden dabei rund 70 Prozent der Wärme aus dem Wohlensee und gut ein Viertel über Erdsonden gewonnen. Die Gemeinde Wohlen übernehme in erster Linie die Rolle der Koordinatorin, so Müller. Sie beabsichtige aber, die Schulanlagen im Kappelenring und im Dorf anzuschliessen.

Die Kosten der Studie übernimmt Energie 360° Zürich. Die Firma wäre auch daran interessiert, den Wärmeverbund im Kappelenring zu realisieren. Wer das Projekt aber ausführt, darüber entscheidet der Gemeinderat nach Vorliegen der Machbarkeitsstudie. Der Wärmeverbund würde zum kommunalen Energierichtplan passen. Dieser setzt das Ziel, dass in der Gemeinde der Anteil an nicht erneuerbaren Energie bis 2025 um 25 Prozent sinkt.

BZ/hus

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch