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Vorwiegend Berner unter den Verhafteten

Die Mehrheit der Verhafteten vom «Tanz dich frei» am Samstag sind laut Angaben der Polizei Berner. Die Polizei hat ausserdem eine Hotline eingerichtet, wo Randalierer und Schäden gemeldet werden können.

Am Samstag fand in Bern die dritte Ausgabe von «Tanz dich frei» statt.
Am Samstag fand in Bern die dritte Ausgabe von «Tanz dich frei» statt.
Claudia Salzmann
Was eine friedliche Tanzparade hätte sein sollen, endete im Chaos: Polizei und Teilnehmer des Tanzumzuges liefern sich bis in die späte Nacht hinein eine Schlacht. Im Bild ein Teilnehmer.
Was eine friedliche Tanzparade hätte sein sollen, endete im Chaos: Polizei und Teilnehmer des Tanzumzuges liefern sich bis in die späte Nacht hinein eine Schlacht. Im Bild ein Teilnehmer.
Claudia Salzmann
Um 20 Uhr soll der Umzug starten. Aber 13'000 Teilnehmer sind das noch nicht.
Um 20 Uhr soll der Umzug starten. Aber 13'000 Teilnehmer sind das noch nicht.
Claudia Salzmann
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Die mutmasslichen Randalierern von Samstagnacht haben mehrheitlich Wohnsitz im Kanton Bern. Nur wenige der 61 Personen, die in der Krawallnacht von der Polizei gefasst wurden, stammen von auswärts.

Das geht aus einer Zusammenstellung der Kantonspolizei Bern vom Montag hervor. 46 Personen haben demnach Wohnsitz im Kanton Bern, vier weitere im Kanton Zürich. Dazu kommen mehrere ausländische Staatsangehörige. Laut Hans-Jürg Käser, Polizeidirektor des Kantons Bern, sollen ausserdem neun Minderjährige unter den 61 Personen sein.

Alle Angehaltenen seien gemäss den gesetzlichen Bestimmungen in der Zwischenzeit entlassen worden, schreibt die Kantonspolizei. Nähere Angaben machte sie nicht.

Bisher seien 70 geschädigte Parteien eruiert worden, die teilweise mehrere Sachschäden geltend machten, schreibt die Polizei. Insgesamt sei Sachschaden von mehreren hunderttausend Franken entstanden.

Die Polizei ermunterte im weitern die Bevölkerung wie zuvor der Gemeinderat, privates Foto- und Videomaterial von den Krawallen zur Verfügung zu stellen. Sie rief zugleich in Erinnerung, dass die blosse Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration «grundsätzlich nicht mit Strafe bedroht ist».

Polizei richtet Hotline ein

Nach den Ausschreitungen, Sachbeschädigungen und Plünderungen hat die Polizei eine Hotline eingerichtet, wo sich Ladenbesitzer melden können, um ihre Schäden zur Anzeige zu bringen. Ausserdem bittet die Polizei Personen, die Angaben zur Identität von Randalierer machen können, sich über die Hotline zu melden. Die Nummer der Hotline lautet 0800 634 634 und ist ab sofort in Betrieb. Am Montag werden die Anrufe bis 24 Uhr entgegengenommen. Ab Dienstag zwischen 8 und 17 Uhr.

(SDA)

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