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Vorsicht mit Feuer im Wald

Nach dem Brand im Bremgartenwald rät die Burgergemeinde Bern vom Feuern im Wald ab. Trocken ist es nach den warmen Tagen im ganzen Kanton.

Am Montag brannte es im Bremgartenwald. Betroffen ist eine Fläche von 200 auf 200 Meter von so genanntem Jungwald.
Am Montag brannte es im Bremgartenwald. Betroffen ist eine Fläche von 200 auf 200 Meter von so genanntem Jungwald.
zvg/Berufsfeuerwehr Bern
25 Feuerwehrleute waren kurz nach 16 Uhr mit Löschen beschäftigt.
25 Feuerwehrleute waren kurz nach 16 Uhr mit Löschen beschäftigt.
zvg/Berufsfeuerwehr Bern
Walter Zysset, Mediensprecher der Berufsfeuerwehr Bern: «Wir haben alles unter Kontrolle, doch die Arbeiten dauern noch an.»
Walter Zysset, Mediensprecher der Berufsfeuerwehr Bern: «Wir haben alles unter Kontrolle, doch die Arbeiten dauern noch an.»
rah
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Trockenes Wetter mag bei den meisten Menschen beliebt sein – ganz ungefährlich ist es dennoch nicht: Am Montagnachmittag brannte im Bremgartenwald der Stadt Bern eine Fläche von rund 200 Quadratmetern. Zwar konnte die genaue Brandursache noch nicht geklärt werden, jedoch lassen die bisherigen Ermittlungen auf menschliches Verschulden schliessen, wie die Medienstelle der Kantonspolizei bekannt gibt.

Die Burgergemeinde Bern, Besitzerin des Bremgartenwaldes, macht darauf aufmerksam, dass in allen Wäldern der Burger­gemeinde «grosse Trockenheit und daher Waldbrandgefahr herrscht». Wer im Wald grillen will, sollte seine Pläne vorerst vertagen: Der Forstbetrieb der Burgergemeinde ruft dazu auf, derzeit keine Feuer im Wald anzuzünden.

Selbst an eingerichteten Feuerstellen sei das Feuern mit erheblichen Risiken verbunden. Hingegen solle man Personen, welche im Wald rauchen oder Feuer entfachen, auf das ­erhebliche Waldbrandrisiko hinweisen.

Gefahrenstufe drei

Als weniger akut beurteilt das Statthalteramt Bern-Mittelland die derzeitige Lage: Ein Feuerverbot sei zwar in den letzten Wochen intern Thema gewesen, teilt Regierungsstatthalter Christoph Lerch mit, doch Niederschläge hätten die Situation jeweils rechtzeitig entschärft. Zurzeit wird die Waldbrandgefahr als «mässig» beurteilt, das entspricht somit der zweiten von fünf Gefahrenstufen.

Erstmals dieses Jahr ist die Waldbrandgefahr im Kanton auf «erheblich» und somit auf Gefahrenstufe drei gestiegen. Betroffen sind die sonnenexponierten Südhänge des Jura-Bogens sowie ausgetrocknete Sonnenhänge im Berner Oberland.

Martin Künzi, Regierungsstatthalter Interlaken-Oberhasli, erklärt, dass seitens der Regierungsstatthalter bei Gefahrenstufe drei keine Massnahmen getroffen würden. Die Situation werde sich durch die prognostizierten Niederschläge über die Ostertage wieder entspannen.

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