Vorgestellt: Melanie Mettler

Wir haben Melanie Mettler (GLP), einer der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Melanie Mettler. Partei: GLP. Geburtsdatum: 3.12.1977. Beruf: Dozentin am World Trade Institute/Initiantin Sunraising.

Melanie Mettler. Partei: GLP. Geburtsdatum: 3.12.1977. Beruf: Dozentin am World Trade Institute/Initiantin Sunraising.

(Bild: zvg)

Sheila Matti

Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderat wählen?
Weil ich topmotiviert bin und mich mit meinen Fähigkeiten für meine Heimstadt einsetzen möchte, so wie ich es schon seit 4 Jahren im Stadtrat tun darf.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat?
Ich würde den innovativen und belebenden Ruck, der momentan durch Bern zieht, aktiv fördern.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb?
Ich könnte meine Stärken in diversen Direktionen einbringen. Mein Fokus liegt aber auf der Stadtentwicklung, dem Verkehr sowie der Energiewende.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll?
Ich finde die Idee prüfenswert. Für den urbanen Verkehr könnte sie eine gute Möglichkeit sein, für den Gewerbeverkehr müssten aber sicher weiterhin Transitmöglichkeiten bestehen.

Sie müssen vom Wankdorf-Bahnhof zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie?
Als passionierte Fussgängerin würde ich am liebsten laufen. Falls die Zeit nicht reicht, würde ich hingegen das Velo wählen.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen?

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus? Meine Agenda muss immer mit dabei sein – ohne sie wäre ich aufgeschmissen.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen?
Die Wohnungsnot entstand, weil in den letzten 25 Jahren kaum gebaut wurde. Das müssen wir ändern, wir müssen alle Möglichkeiten nutzen, um Bern schnell und nachhaltig zu entwickeln.

Wo und wie wohnen Sie selbst?
In einer kleinen 2-Zimmer-Altbauwohnung in der Länggasse.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren?
Die Stadt muss ihre Möglichkeiten voll ausschöpfen; sie muss mit anderen Organisationen zusammenarbeiten und Mittel, wie Praktika und Sprachkurse, zur Verfügung stellen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich bin an verschiedenen Orten ehrenamtlich tätig. Aber ich versuche auch stets meine Mitmenschen zu unterstützen: Zum Beispiel, indem ich meinen Nachbarn helfe, Briefe zu verfassen.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule beruhigen?

Ganz klar mit Dialog. Ich bin überzeugt, dass man Lösungen findet, wenn man sich auf Augenhöhe begegnet – also nicht nur mit Positionen um sich wirft. Dieses Jahr hat zudem gezeigt, dass eine belebte Schützenmatte die Situation entschärft.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb?
Die Länggasse: In den 16 Jahren, in denen ich dort wohnte, konnte ich miterleben, wie aus dem Quartier eine gelebte Begegnungszone wurde.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird?
Ich würde die Bestrebungen, die seit mehreren Jahren am Laufen sind, weiter vorantreiben. Es ist richtig, dass wir in den Westen investieren und ihn einbeziehen.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen?
Zuerst stand ich der weitläufigen Verteilung kritisch gegenüber. Schliesslich hat sie mich aber überzeugt: So schlenderte man durch den ganzen Stadtteil und konnte ihn in Ruhe erkunden.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber?
Von Barack Obama möchte ich lernen, wie man immer wieder mit Optimismus gegen Widerstand ankämpft.

Smartvote «Spider» von Melanie Mettler

Berner Zeitung

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