Vorgestellt: Claudine Esseiva

Wir haben Claudine Esseiva (FDP), einer der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Claudine Esseiva. Partei: FDP. Geburtsdatum: 23.12.1978. Beruf: Betriebsökonomin.

Claudine Esseiva. Partei: FDP. Geburtsdatum: 23.12.1978. Beruf: Betriebsökonomin.

(Bild: zvg)

Sheila Matti

Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderätin wählen?
Die aufgeweckte und junge Stadt Bern braucht eine liberale Stimme wie mich, die sich gleichermassen für Gesellschaft und Wirtschaft einsetzt.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat?
Ich würde die junge, innovative Wirtschaftsszene der Stadt mehr in den Vordergrund rücken. Meine Zweisprachigkeit wäre mir dafür sicher von Nutzen.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb?
Für mich gibt es keine Wunschdirektion – ich würde mich bestimmt überall wohl fühlen.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll?

Sie müssen vom Wankdorf Bahnhof zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie?
Das Velo – mit dem Auto wäre mir viel zu kompliziert.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen? Ins Restaurant Klösterli, weil dort eine gute Freundin von mir arbeitet.

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus?
Ich würde nie ohne meinen Ring aus dem Haus gehen – und zwar nicht mein Ehering, sondern jener, den ich mir selbst gekauft habe.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen?
Es muss schlicht mehr gebaut werden als in den letzten Jahren, gerade auch urban. Ausserdem muss Bern attraktiver für auswärtige Investoren werden.

Wo und wie wohnen Sie selbst?
Im Monbijouquartier, in einer 4.5-Zimmer-Wohnung, zusammen mit meinem Partner und unserem Sohn.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren?
Dafür braucht es das Engagement von jeder und jedem. Die Gesellschaft muss bereit sein, die Asylanten in ihren Alltag zu integrieren – wir brauchen also einen «esprit d’ouverture».

Was war Ihre letzte gute Tat?
Ich veranstalte jeden Mittwoch bei mir zu Hause einen Mittagstisch, bei dem alle willkommen sind. Seit kurzem kommt auch eine Migrantin zum Essen.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule ­beruhigen?
Was die Reitschule anbelangt, halte ich mich an die Ansätze meines Parteikollegen Thomas Berger: Es braucht Alternativen, wie etwa den Jugendclub in der Nägeligasse.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb?
Der Monbijoupark. Er ist ein sehr schöner, grossräumiger Ort, an dem man auch Bräteln oder mit seinen Kindern spielen kann.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird?

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen?
Das Plakat mit der Glace (lacht). Nein, ich war nur kurz am Stadtfest, weils an diesem Wochenende ziemlich kalt war. Wenn man es aber etwa mit dem Zürifest vergleicht, war es für ein Stadtfest dann doch zu klein­räumig.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber?
Ich würde mich gerne mit Angela Merkel über Europa und über ihre Visionen sprechen. Sie ist eine bewundernswerte Frau und auch ein politisches Vorbild.

Berner Zeitung

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt