Vorgestellt: Barbara Freiburghaus

Wir haben Barbara Freiburghaus (FDP), eine der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Barbara Freiburghaus. Partei: FDP. Geburtsdatum: 5.9.1962. Beruf: Notarin.

Barbara Freiburghaus. Partei: FDP. Geburtsdatum: 5.9.1962. Beruf: Notarin.

(Bild: zvg)

Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderätin wählen?
Weil ich keine Karrierepolitikerin bin, sondern einfach ver­suche, Gutes für Bern zu tun.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat?
Ziemlich viel. Ich würde etwa nicht nur auf eine Wohn- und Velo­offensive setzen, sondern auch auf das Gewerbe.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb?
Die Direktion für Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün. In dieser Kommission war ich auch schon als Stadträtin tätig, dort kenne ich mich also am besten aus, und es würde mir auch am meisten Spass machen.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll?
Nicht sehr viel. In den Quartieren ist das zwar eine gute Idee, auf grösseren Verkehrsachsen aber nicht. Dort käme man mit Tempo 50 besser vorwärts.

Sie müssen vom Wankdorf-Bahnhof zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie?
Wahrscheinlich das Auto. Mit dem Fahrrad fühle ich mich zu unsicher in der Stadt – ausserdem besitze ich zur Zeit gar kein Velo, weil mir kürzlich zum dritten Mal eins gestohlen wurde.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen?

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus?
Immer dabei sein müssen Highheels und Lippenstift.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen?

Einerseits müsste man sicher die Bauverfahren und Umzonungen vereinfachen. Andererseits müsste man den freien Markt stärker spielen lassen, um auch mehr Angebote von privaten Bauherren zu erhalten.

Wo und wie wohnen Sie selbst?
Ich wohne im Kreis 4, in der Elfenau, zusammen mit meinem langjährigen Lebenspartner und unserem Hund, in einem kleinen 2-Zimmer-Haus.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren?
Dieses Thema hatten wir oft im Stadtrat: Asylsuchende müssen möglichst schnell in den Arbeitsprozess integriert werden – so lernen sie am besten unsere Werte, Kultur und Sprache kennen.

Was war Ihre letzte gute Tat?
Sie geschah in Zusammenhang mit meinem Beruf als Notarin – deshalb darf ich sie leider nicht öffentlich machen.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule be­ruhigen?
Ich würde dies gerne den Reitschülern selbst überlassen; sie müssen auch rund um die Reitschule Verantwortung übernehmen. Solange sie Subventionen erhalten, sollten sie sich auch an die gesetzliche Regelung halten.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb?
Am liebsten bin ich am Aareufer, speziell an jenem bei der Elfenau. Dort hat nämlich auch mein Hund seinen Lieblingsplatz.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird?
Eine Gegenfrage: Ist es wirklich ein Problem, dass der Westen einen eigenen Kosmos bildet? Die meisten Bern-Westler, die ich kenne, stört das nicht.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen?
Leider konnte ich nur an die Eröffnungsfeier gehen. Es war aber sicher gut, dass das Fest gratis war und jeder mitmachen durfte.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber?
Ich würde mich gerne mit der iranischen Menschenrechtsaktivistin Nasrin Sotudeh über die Frauen in muslimischen Ländern unterhalten.

Berner Zeitung

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