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Von Graffenried bedauert Wegzug des BLS-Hauptsitzes

Die BLS plant einen Neubau für 700 Mitarbeiter – in Niederwangen, Zollikofen oder Burgdorf. Sehr zum Bedauern des Berner Stadtpräsidenten.

Entscheidend sei, dass die BLS im Wirtschaftsraum Bern bleibt, sagt Alec von Graffenried.
Entscheidend sei, dass die BLS im Wirtschaftsraum Bern bleibt, sagt Alec von Graffenried.
Raphael Moser

Die BLS wird ihren neuen Hauptsitz nicht in der Stadt Bern bauen. Für den geplanten Neubau für 700 Mitarbeiter evaluiert sie derzeit Areale in Niederwangen, Zollikofen und Burgdorf (lesen Sie hier mehr zu den Plänen des Bahnunternehmens). Der Berner Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) bedauert diesen Entscheid: «Natürlich hätte ich mich gefreut, wenn die BLS in der Stadt Bern bleiben würde. Es ist immer schade, wenn ein Unternehmen aus der Stadt wegzieht», sagt er auf Anfrage. Und er verstehe, dass die BLS in eine neue Bürowelt ziehen wolle, fügt er an.

Für den Stadtpräsidenten ist ein Punkt zentral: «Für mich steht jeweils im Vordergrund, dass ein Unternehmen in der Region Bern bleibt. Für den Wirtschaftsraum Bern ist das entscheidend.»

Er betont, dass es in der Stadt für die BLS durchaus geeignete Areale gegeben hätte. «Eine Möglichkeit wäre das Baufeld Wankdorf-City 3 gewesen», sagt von Graffenried. Allerdings: Dieses liegt in unmittelbarer Nähe des SBB-Hauptsitzes, sodass es nicht erstaunlich ist, dass diese Variante für die BLS-Spitze nicht die bevorzugte Alternative war.

Die BLS prüfte auch den Einzug in den Cleantech-Tower, den Energie Wasser Bern in Ausserholligen plant. Doch die BLS kam zum Schluss, dass dieser im Jahr 2023 nicht bezugsbereit sein wird. Der BLS ist es wichtig, dann umziehen zu können. Von Graffenried weist die These zurück, dass die Planung dieses Areals zu langsam vorwärtsgeht: «Solche Arealentwicklungen haben ihr eigenes Tempo. Und in diesem Fall stimmte es leider für die BLS nicht.»

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