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Von Apéro zu Apéro

Der Zibelemärit bedeutet für die Berner Prominenz auch Stress. Es ist aber angenehmer Stress. Die Promis bewegen sich von Apéro zu Apéro. Mittendrin: der langjährige BZ-Redaktor Urs Wüthrich. Der gestrige «Zibeler» war sein letzter als Journalist.

Gastgeber im Bellevue: Markus Hongler (CEO Mobiliar, links) und Urs Bührer (Direktor Bellevue Palace).
Gastgeber im Bellevue: Markus Hongler (CEO Mobiliar, links) und Urs Bührer (Direktor Bellevue Palace).
Raphael Moser
Energie trifft Politik: Daniel Schafer (CEO EWB) und Beatrice Simon (Regierungsrätin).
Energie trifft Politik: Daniel Schafer (CEO EWB) und Beatrice Simon (Regierungsrätin).
Raphael Moser
Politprominenz: Alec von Graffenried (Berner ­Stadtpräsident, links) zusammen mit Christoph ­Neuhaus (Regierungsrat).
Politprominenz: Alec von Graffenried (Berner ­Stadtpräsident, links) zusammen mit Christoph ­Neuhaus (Regierungsrat).
Raphael Moser
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Im nächsten Januar wird Urs Wüthrich, langjähriger Redaktor bei der Berner Zeitung, pensioniert. In seiner journalistischen Karriere hat er mehr als 20-mal über den Apéromara­thon am Zibelemärit berichtet. Heute berichten wir über ihn.

Es ist 7 Uhr in der Früh, als wir «sru», so sein BZ-Kürzel, vor dem Hotel Schweizerhof in Bern treffen. Drinnen im Salon Trianon haben sich schon über 300 prominente Bernerinnen und Berner eingefunden. Der Bärentrust verleiht hier den «Bäredräck»-Preis, heuer an Christoph Hoigné. Laudator ist Stapi Alec von Graffenried.

Urs Wüthrich erinnert sich, wie er vor vielen Jahren aus dem Schweizerhof seinen Artikel per Telefon an die Redaktion diktierte. «Ich bin an diesem Zibelemärit den ganzen Tag im Schweizerhof geblieben – von 6.30 Uhr am Morgen bis 23.30 Uhr am Abend.»

Das geht heute nicht. Um 10.30 Uhr ruft der nächste Apéro, diesmal auf Einladung der Berner Stadtschützen im Rathaus, wo, so will es die Tradition, der Regierungspräsident des Kantons Bern die Begrüssungsrede hält. Bernhard Pulver kann Prominenz aus Wirtschaft, Politik, Sport, Kultur, Armee und Gesellschaft willkommen heissen.

Ein Mutter-Tochter-Tag: Ramona und Edith Lüchinger sind für den Zibelemärit aus St. Gallen angereist.
Ein Mutter-Tochter-Tag: Ramona und Edith Lüchinger sind für den Zibelemärit aus St. Gallen angereist.
Nicole Philipp
Am Zibelemärit wird auch der «Oberzibelegring» ausgezeichnet. Davor wird im Rathaus angestossen und im Anschluss findet ein Umzug statt.
Am Zibelemärit wird auch der «Oberzibelegring» ausgezeichnet. Davor wird im Rathaus angestossen und im Anschluss findet ein Umzug statt.
Claudia Salzmann
Anders in den Gassen, wie hier die Aarbergergasse: Diese sind um 5.30 Uhr teilweise noch leer.
Anders in den Gassen, wie hier die Aarbergergasse: Diese sind um 5.30 Uhr teilweise noch leer.
Claudia Salzmann
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Schlag auf Schlag gehts weiter, der Apéro der Mobiliar und des Hotels Bellevue Palace ruft. «Schon früher jammerten die Leute, wenn sie keine der exklusiven Einladungen erhielten», sagt Urs Wüthrich. Das ist heute immer noch so. In diesem Jahr warteten auf die rund 900 Gäste unter anderem 400 Zwiebelkuchen, 150 Kilo Fleisch in verschiedenster Form sowie 8000 belegte Brötchen.

Die Promi-Dichte ist gross. Hier ein Hallo, dort ein Händeschütteln. «Man sieht an allen Apéros immer ein bisschen die gleichen Leute», sagt «sru» und gönnt sich einen Schluck Weisswein. Bern ist ein Dorf, man kennt sich.

Schliesslich kommt es für Urs Wüthrich im Bellevue noch zu einer Premiere: Zum ersten Mal isst er an einem Zibelemärit-Apéro etwas. Ein Raclette auf der Terrasse solls sein. Das Wetter passt.

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