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Vier Klassen schliessen

Ostermundigen integriert ab Schuljahr 2010/11 Kleinklässler und Fremdsprachige in Regelklassen. 4 von 78 Klassen gehen zu.

Die Gemeinde Ostermundigen will ab Schuljahr 2010/11 den Artikel 17 des kantonalen Volksschulgesetzes umsetzen. Der Artikel will Schüler mit sprachlichen, kulturellen, kognitiven oder sozialen Problemen sowie solche mit besonderen Begabungen in Regelklassen integrieren. Der Kanton überlässt es den Gemeinden, ob sie dabei auf besondere Klassen oder auf integrative Massnahmen setzen. Der Mundiger Gemeinderat entschied sich für einen Mittelweg. So bleiben zwar einige spezielle Klassen erhalten. Vier Klassen werden aber aufgehoben und die Schüler in Regelklassen integriert.

Diese Klassen schliessen

Heute existieren in der Schule Mösli zwei Klassen für Fremdsprachige. Schüler, die noch kein Deutsch sprechen, können dort ein Jahr lang die Sprache lernen. Ab August werden diese Klassen aufgehoben. Stattdessen wird an der Schule Bernstrasse ein Intensivkurs für Fremdsprachige angeboten. Dieser dauert 10 bis 12 Wochen. Zurzeit werden in den beiden Fremdsprachenklassen 24 Schüler unterrichtet.

Geschlossen wird auch die Einschulungsklasse (ehemals Kleinklasse D) in der Schule Bernstrasse. Betroffen sind 7 Schüler. Sie absolvieren das Pensum der 1.Klasse in 2 Schuljahren. Auch sie werden integriert.

Heute existieren 3 Klassen für Schüler mit Lern- und Leistungsstörungen, Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten (Kleinklasse A). Eine dieser Klassen im Schulhaus Bernstrasse mit 12 1. bis 6.Klässlern wird geschlossen. Künftig existieren noch eine Klasse (1. bis 6.) an der Bernstrasse und eine (7. bis 9.) in der Schule Dennigkofen.

Schulweg ausschlaggebend

Laut Kurt Zimmermann, Abteilungsleiter Bildung, wird auch bei den integrierten Schülern der Schulweg ausschlaggebend dafür sein, wo sie unterrichtet werden. Die Schulwege sollen so eher kürzer werden. Die Pensen der Lehrpersonen bleiben gleich wie heute. «Nur die Verteilung ändert», sagt Zimmermann. So werde zum Beispiel eine Heilpädagogin, die bisher eine Klasse geführt habe, künftig in mehreren Klassen arbeiten.

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