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Grenzwächter werden in Bern kritisch beobachtet

Joël Wyssen und David Hertach brauchen feine Menschenkenntnisse und ein dickes Fell. Die beiden Grenzwächter erzählen von Vorurteilen, Rasierklingen in Schliessfächern und schweizerischer Aufmüpfigkeit.

Beobachten scharf und werden zugleich kritisch beäugt: Die Grenzwächter David Hertach (links) und Joël Wyssen auf einem Kontrollgang am Bahnhof Spiez.
Beobachten scharf und werden zugleich kritisch beäugt: Die Grenzwächter David Hertach (links) und Joël Wyssen auf einem Kontrollgang am Bahnhof Spiez.
Raphael Moser
Ein kurzer Blick muss reichen: Grenzwächter Joël Wyssen auf einem Kontrollgang in einem IC-Zug Richtung Bern.
Ein kurzer Blick muss reichen: Grenzwächter Joël Wyssen auf einem Kontrollgang in einem IC-Zug Richtung Bern.
Raphael Moser
Uhren, Turnschuhe, Ausweise: Grenzwächter treffen auf mannigfaltige Fälschungen.
Uhren, Turnschuhe, Ausweise: Grenzwächter treffen auf mannigfaltige Fälschungen.
Raphael Moser
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Donnerstagmorgen, 10 Uhr, Hauptbahnhof Bern. Auf Gleis 6 fährt der IC 8 aus der Ostschweiz ein. Das Perron ist überschaubar, nur wenige Personen warten auf den Zug. Darunter auch Joël Wyssen und David Hertach. Leicht versetzt voneinander stehen sie dort. Wyssen in Hemd, Slim-fit-Jeans, Sneakers und mit umgehängter Freitag-Tasche. Hertach in schwarzer Carhartt-Jacke, Jeans und mit beigem Rucksack. Sie sehen aus wie normale Zugreisende. Sind sie aber nicht.

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