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Vibez-Festival: Nur der Partynebel hat sich verzogen

Zum medial vorausgesagten Fiasko ist es am Vibez-Festival in Biel nicht gekommen. Im Gegenteil: Der Tenor unter den Besuchern ist positiv. Dennoch bleiben viele offene Fragen.

Nebulös, aber gut: Das erste Vibez-Festival war geprägt von dubiosen Connections im Vorfeld, der Event an sich verlief dann aber reibungslos.
Nebulös, aber gut: Das erste Vibez-Festival war geprägt von dubiosen Connections im Vorfeld, der Event an sich verlief dann aber reibungslos.
Florian Schneiter

Innovativ, einmalig, verrückt – mit diesen Attributen hatten die Festivalmacher im Vorfeld für das Open Air Vibez in Biel geworben. Ein «brandneues Open Air» sollte es geben, bei dem «Magie und Technologie aufeinandertreffen».

Je näher das Festivalwochenende jedoch rückte, desto häufiger tauchte im Zusammenhang mit Vibez ein ganz anderes Adjektiv auf: dubios. Rund zwei Wochen vor Open-Air-Beginn wurde publik, dass es zwischen den Organisatoren und dem vermeintlichen Hauptsponsor Emirates nie eine Partnerschaft gegeben haben soll. Die Vibez-Verantwortlichen flüchteten sich in bizarre Erklärungen, bezogen sich auf einmal auf einen seltsamen arabischen Geldgeber. Die Fluggesellschaft ihrerseits machte Ernst und liess in Androhung rechtlicher Schritte alle Logos entfernen.

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