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Veto gegen den Bikepark: Der Bund bremst Thömus aus

Der Kanton sagte Ja, doch der Bund schritt mit einer Beschwerde ein: Ob Thomas Binggeli in Oberried seinen Bikepark bauen kann, ist wieder offen.

Stephan Künzi
Unsichere Zeiten für Thömus Veloshop: Thomas Binggeli posiert in seinem Geschäft an der Effingerstrasse in Bern. Ob er das Hauptgeschäft in Oberried wie geplant weiterführen und mit einem Bikepark ergänzen kann, ist offen.
Unsichere Zeiten für Thömus Veloshop: Thomas Binggeli posiert in seinem Geschäft an der Effingerstrasse in Bern. Ob er das Hauptgeschäft in Oberried wie geplant weiterführen und mit einem Bikepark ergänzen kann, ist offen.
Urs Baumann
Nach diversen Einsprachen wurden die Pläne für den Park auf 3,2 Hektare reduziert.
Nach diversen Einsprachen wurden die Pläne für den Park auf 3,2 Hektare reduziert.
Am 1. Juli 2015 wurde bekannt, dass der Bund gegen die, vom Kanton und dem Könizer Stimmvolk bewilligten, Ausbaupläne Einsprache erhoben hat.
Am 1. Juli 2015 wurde bekannt, dass der Bund gegen die, vom Kanton und dem Könizer Stimmvolk bewilligten, Ausbaupläne Einsprache erhoben hat.
Urs Baumann
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Die Kritik aus dem Bundesamt für Raumentwicklung (ARE) tönt fundamental: Es könne doch nicht sein, dass die strengen Regeln, die für Bauten ausserhalb der Bauzonen gälten, mit einer Planung mir nichts, dir nichts ausgehebelt würden.

Ursprünglich hätte Velounternehmer Thomas Binggeli in diesen Wochen das Baugesuch für den Bikepark in Oberried bei Köniz einreichen wollen. Doch nun muss er warten, und er tut dies alles andere als freiwillig: Weil der Bund Beschwerde erhoben hat, sind die speziellen Vorschriften, die Binggeli für das Gebiet rund um den elterlichen Bauernhof ausgehandelt hat, noch immer nicht in Kraft.

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