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Verschwindet der «Schandfleck» der Länggasse?

Der Kanton hat das geplante Parkcafé am Falkenplatz nicht bewilligt – weil es nicht zum Ortsbild passe. Anwohner fühlen sich nun bestärkt: Die ehemalige Kiosk- und WC-Anlage sollte am besten abgerissen werden.

Bleibt der ­Imbissstand? Nach den gescheiterten ­Plänen der Stadt soll beim ­Falkenplatz vorerst alles beim Alten bleiben.
Bleibt der ­Imbissstand? Nach den gescheiterten ­Plänen der Stadt soll beim ­Falkenplatz vorerst alles beim Alten bleiben.
Adrian Moser

Die Stadt Bern darf am Falkenplatz kein neues Parkcafé bauen. Wegen dutzendfacher Einsprachen aus dem Länggass­quartier entschied der Kanton, der geplante Neubau passe nicht neben die schützenswerten ­Häuser, wie der «Bund» kürzlich berichtete. Die Stadt, die das Parkcafé seit vier Jahren geplant hat, kapituliert deshalb. «Wir unternehmen vorläufig nichts mehr», sagt ­Dagmar Boss von ­Immobilien Stadt Bern. «Voraussichtlich wird der Betrieb in der heutigen Form weitergeführt.» Das heisst: Die Stadt wird wie schon die letzten fünf Jahre den ehemaligen Kiosk am Falkenplatz an Erol Alaattin vermieten, der dort Döner, Hamburger und Pizza verkauft.

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