Zum Hauptinhalt springen

Vaucher ist kein Einzelfall – immer mehr Sportgeschäfte müssen aufgeben

Die Probleme der Berner Traditionskette Vaucher zeigen, wie krank der Sporthandel ist: In den letzten zwei Jahren dürften schweizweit rund 200 Geschäfte verschwunden sein. Profiteure sind Sportartikelketten wie Ochsner und SportXX.

Es geht abwärts: Vaucher-Chefin Annamarie Vaucher auf einem Bild von 2009 im Sportgeschäft an der Berner Marktgasse. Der Paternosterlift ist auch ausserhalb der Stadt Bern bekannt.
Es geht abwärts: Vaucher-Chefin Annamarie Vaucher auf einem Bild von 2009 im Sportgeschäft an der Berner Marktgasse. Der Paternosterlift ist auch ausserhalb der Stadt Bern bekannt.
Stefan Anderegg

Jetzt hat es also auch noch Vaucher erwischt: Der traditionsreiche Berner Sportartikelverkäufer schliesst drei von vier Läden und entlässt voraussichtlich 41 von fast 100 Angestellten. Auch aus der bekannten Filiale an der Marktgasse in der Stadt Bern zieht sich die Vaucher AG zurück.

Das Sterben der Sportgeschäfte setzt sich damit ungebremst fort. Erst im letzten Jahr hat die mittlerweile konkursite Universal-Sport AG mit Sitz in Lyss ihre Türen geschlossen und 50 Angestellte entlassen. Betroffen waren Haueter Sport in Münsingen, die Niederlassungen in Bern, Zürich, Chur sowie in Triesen im Fürstentum Liechtenstein. Seit Ende 2013 verkauft auch GL Sport in Port nichts mehr. Und der Trend hält an: In den nächsten Monaten schliessen die beiden Sporthouse-Läden in Biel und Thun.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.