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Ungenügender Mutterschutz im Inselspital

Das Inselspital schützt schwangere Mitarbeiterinnen ungenügend. Zu diesem Schluss kommt eine Masterarbeit der Hochschule Luzern, die letztes Jahr eingereicht wurde. Sie stützt damit Vorwürfe von Ärztin Natalie Urwyler.

Dominik Galliker
Das Inselspital soll schwangere Angestellte besser behandeln.
Das Inselspital soll schwangere Angestellte besser behandeln.
Stefan Anderegg

Natalie Urwyler erhält Rückendeckung. Die Oberärztin hatte im letzten November happige Vorwürfe gegen ihren damaligen Chef, Frank Stüber, erhoben, den Direktor der Universitätsklinik für Anästhesiologie und Schmerztherapie (KAS). Ein zentraler Vorwurf war der Mutterschutz, der laut Urwyler systematisch missachtet wurde. Mehr als 10 Mitarbeiterinnen der KAS hätten Fehlgeburten erlitten, sagt die Ärztin. Intern ging sie sogar so weit, Stüber vorzuwerfen, er treibe die Frauen regelrecht in den Abort.

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