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Uferwege in Bern bleiben bis Mittwoch gesperrt

Die Hochwassersituation hat sich in der Stadt in den letzten Stunden leicht entspannt. Die Wassermenge ist leicht rückläufig. Für eine Entwarnung ist es noch zu früh, weil der Brienzer- und Thunersee hohe Pegelstände haben.

Die Feuerwehr musste in der Elfenau einen grossen Baum sichern, der in die Aare gefallen war.
Die Feuerwehr musste in der Elfenau einen grossen Baum sichern, der in die Aare gefallen war.
zvg Berufsfeuerwehr Bern
Um Bäume und grosse Äste zu entfernen, ...
Um Bäume und grosse Äste zu entfernen, ...
Adrian Kammer
Das Bild ist auch beim Bärengraben nicht anders.
Das Bild ist auch beim Bärengraben nicht anders.
Claudia Salzmann
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Für eine Entwarnung sei es definitiv zu früh, teilt die Berufsfeuerwehr am Dienstag kurz vor Mittag mit. Dies deshalb, weil der Brienzer- und Thunersee immer noch über hohe Pegelstände verfügen, weshalb in den nächsten 24 Stunden mit der gleichen Wasserstand gerechnet werden müsse.

In der Nacht auf Dienstag habe die Wassermenge der Aare in Bern einen Höchstwert 420 m³ pro Sekunde erreicht, heisst es weiter. Die Wassermenge sei am Dienstagvormittag zurückgegangen und liege derzeit bei 400 m3 pro Sekunde.

Uferwege am Mittwoch wieder offen

Vereinzelt sei das Wasser auf die Uferwege übergeschwappt. Die Wege seien zwischen Schwellenmätteli und Stauwehr Engelhalde bis auf weiteres gesperrt, heisst es weiter. Sie werden erst nach einer Kontrolle durch das städtische Tiefbauamt wieder freigegeben werden. Das dürfte voraussichtlich am Mittwoch der Fall sein.

Schäden seien von der Berufsfeuerwehr der Stadt Bern bisher keine festgestellt. Im Matteschulhaus und in einem weiteren Gebäude an der Gerberngasse mussten jedoch Pumpen eingesetzt werden, wegen eindringenden Grundwassers. Die Berufsfeuerwehr führt an den kritischen Stellen weiterhin regelmässig Kontrollen durch. Ausserdem ist ein Kranwagen im Einsatz, der in der Matte im Bereich des Tychs vereinzelte Bäume und grosse Äste entferne, die den Abfluss des Wassers bei den Schwellen behindern.

Keller kontrollieren

Am Montagvormittag wurden nach Regenfällen und einem Temperaturanstieg die Aareschleusen in Thun weitgehend geöffnet, was zu einem starken Anstieg der Aare führte.

Die Berufsfeuerwehr Bern löste am Montagmorgen vorsorglich den SMS-Warndienst für die direkt betroffene Bevölkerung aus, teilte die Feuerwehr am Montag mit. Nachdem sich im Verlauf des Montags die Lage im Oberland weiter verschärft hat, sah sich das Amt für Wasser und Abfall AWA des Kantons Bern gezwungen, mittels Entlastungsstollen die Abflussmenge weiter zu erhöhen.

Den Bewohnern entlang der Aare wird empfohlen, die Keller wegen allfälligem Grundwasser zu kontrollieren. Die Bevölkerung wird aufgerufen, die Uferwege zu meiden, bis Entwarnung gegeben werden kann.

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