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Über 3000 demonstrierten für Rojava

Am Samstagnachmittag fand in Bern erneut eine Solidaritäts-Kundgebung für die Kurden im nordsyrischen Rojava statt. Die Demonstration war bewilligt und verlief friedlich.

Die  Kundgebung startete bei der Reitschule.
Die Kundgebung startete bei der Reitschule.
Jürg Spori
Seit Wochen tun in Bern immer wieder Menschen ihre Solidarität mit Rojava kund.
Seit Wochen tun in Bern immer wieder Menschen ihre Solidarität mit Rojava kund.
Jürg Spori
Am frühen Abend löste sich die Kundgebung friedlich auf.
Am frühen Abend löste sich die Kundgebung friedlich auf.
Jürg Spori
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Die türkische Militäroffensive im Norden Syriens hat in Bern erneut die Menschen mobilisiert: Nach verschiedenen Kundgebungen in den vergangenen Wochen zogen auch am Samstagnachmittag rund 3000 Personen durch die Stadt zum Bundeshaus, um ihre Solidarität mit den Kurden in Rojava kundzutun.

Laut einem Reporter vor Ort nahmen auch etwa zwei dutzend Vermummte am Umzug teil, unterwegs wurden Rauchpetarden gezündet. Ansonsten verlief die bewilligte Demonstration friedlich.

Die Demonstrierenden verurteilten den «völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der Türkei». Unterstützt wurde die Kundgebung von zahlreichen Schweizer Organisationen, Gewerkschaften und Parteien, darunter SP und Grüne. Die Organisatoren gaben die Teilnehmerzahl mit 8000 an.

Von der Schweiz erwarten die Demonstrierenden eine diplomatische Offensive, damit die Uno einen sofortigen Waffenstillstand beschliesse und eine Flugverbotszone in Nordsyrien einrichte. Weiter müsse die Schweiz den ausgehandelten Freihandelsvertrag mit der Türkei sistieren, Wirtschaftssanktionen gegen Ankara ergreifen und Kriegsmateriallieferungen stoppen.

Gegen 17 Uhr löste sich die Demo friedlich auf. Während der Kundgebung kam es in der Stadt Bern zu Verkehrsbehinderungen, wie Bernmobil schrieb.

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