Über 1000 Unterschriften sollen Nordring-Imbiss retten

Weil der Mietvertrag nicht mehr verlängert wurde, droht dem Take-away Nordring das Aus. In einer Petition haben Quartierbewohner aus der Lorraine nun über 1000 Unterschriften zur Rettung des Familienbetriebs gesammelt.

Das Take-away Nordring in der Lorraine hofft, dass die vielen Unterschriften der Quartierbewohner die Hausbesitzerin doch noch zum Umdenken bewegen.

Das Take-away Nordring in der Lorraine hofft, dass die vielen Unterschriften der Quartierbewohner die Hausbesitzerin doch noch zum Umdenken bewegen.

(Bild: Stefan Anderegg)

Seit acht Jahren betreibt Familie Kürekci in der Lorraine den Take-away Nordring. Ob wegen des Döners, der Pizza oder der freundlichen Bedienung: Der Imbiss ist im Quartier beliebt.

Seit vergangenem Herbst droht dem Kebab-Laden aber Ungemach. Der Grund: Der Mietvertrag läuft Ende 2016 aus und die Vermieterin saniert das gesamte Gebäude. Im Obergeschoss sollen künftig Familienwohnungen entstehen.

Restaurant-Geruch störte Mieter

Im Zuge der Sanierung muss auch das Lokal im Parterre weichen. Dies unter anderem auch, weil sich andere Mieter am Geruch gestört hätten, der vom Restaurant ausging, so die Begründung der Vermieterin.

Viele Quartierbewohner wollten dies nicht akzeptieren. Ende Februar dieses Jahres gründeten sie ein Komitee namens «Pizzeria Nordring soll bleiben» und starteten eine Petition zur Rettung des Imbisses.

Mehr Zeit für Lokal-Suche gefordert

Wie das Komitee am Donnerstag mitteilte, sind bei der Petition innerhalb weniger Wochen 1107 Unterschriften zusammen gekommen.

Sie wurden nun als Solidaritätsbekundung an die Liegenschaftsbesitzerin weitergeleitet – zusammen mit der Bitte, der Familie Kürekci solle zumindest der Mietvertrag verlängert werden, damit dieser noch mehr Zeit bleibt, um nach einem neuen Lokal zu suchen.

Am liebsten würde die Familie jedoch in der Lorraine bleiben, «da sie sich hier auf eine über lange Jahre aufgebaute, breite Stammkundschaft abstützen kann», heisst es im Schreiben des Komitees.

Familie verspricht neue Lüftung

Die Familie Kürekci sei auch bereit, sich an technischen Verbesserungen wie etwa einer neuen Lüftung zu beteiligen. «Sie hat entsprechende Abklärungen treffen lassen.»

cha/pd

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