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Tschäppät und Zäch im Streit um den Schulstandort

In der Frage, ob Burgdorf ein Departement der Berner Fachhochschule (BFH) erhalten soll, schenken sie sich nichts: Burgdorfs Stadtpräsidentin Elisabeth Zäch (SP) und ihr Parteikollege Alexander Tschäppät, Berns Stadtpräsident.

Im Streitgespräch um den besten Standort für das Departement Wirtschaft, Gesundheit, Sozialarbeit der Berner Fachhochschule sehen beide ihre Stadt im Vorteil: Alexander Tschäppät und Elisabeth Zäch.
Im Streitgespräch um den besten Standort für das Departement Wirtschaft, Gesundheit, Sozialarbeit der Berner Fachhochschule sehen beide ihre Stadt im Vorteil: Alexander Tschäppät und Elisabeth Zäch.
Max Füri
Tschäppät findet, dass die BFH am Standort Bern im nationalen Wettbewerb bessere Karten hat, und verweist auf die BFH-Leitung und wichtige Partner, die sich gegen einen Umzug aussprechen. Zäch hält dagegen: Der Campus Burgdorf bringe die BFH voran, sei planungssicher und stärke die Region. Zudem könne der Kanton mit der Variante Burgdorf viel Geld sparen.
Tschäppät findet, dass die BFH am Standort Bern im nationalen Wettbewerb bessere Karten hat, und verweist auf die BFH-Leitung und wichtige Partner, die sich gegen einen Umzug aussprechen. Zäch hält dagegen: Der Campus Burgdorf bringe die BFH voran, sei planungssicher und stärke die Region. Zudem könne der Kanton mit der Variante Burgdorf viel Geld sparen.
Max Füri
Elisabeth Zäch: «Ein Umzug würde den Horizont der BFH erweitern: Zu den heutigen Partnern käme eine ganze Region dazu.»
Elisabeth Zäch: «Ein Umzug würde den Horizont der BFH erweitern: Zu den heutigen Partnern käme eine ganze Region dazu.»
Max Füri
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Herr Tschäppät, Bern hat die Universität und die Hochschule der Künste. Wieso klammert sich die Stadt so fest an das Departement WGS der Fachhochschule?Alexander Tschäppät:Ich muss vorausschicken, dass Bern niemandem etwas wegnehmen will. Wir kämpfen dafür, dass etwas hierbleibt, das immer schon hier gewesen ist. Dabei geht es weniger um Bern als Stadt als vielmehr um die Frage, wo eine Fachhochschule am attraktivsten angesiedelt ist, wo sie am meisten Synergien auslösen kann und wo sie der Wirtschaft am besten dient. Hier ist Bern mit seiner Nähe zur Uni, zur Wirtschaft und zu Gesundheitsinstitutionen wie Inselspital, Demenzzentrum oder Bildungszentrum Pflege qualitativ einfach ein sehr guter Ort.

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