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Tschäppät und Hayoz verteidigen ihre USA-Reise

Stadtpräsident Alexander Tschäppät erklärt sich: Er erklärt, weshalb er und und seine Vize Barbara Hayoz trotz Budgetdebatte in die USA reisen.

Mussten sich erklären: Barbara Hayoz und Alexander Tschäppät.
Mussten sich erklären: Barbara Hayoz und Alexander Tschäppät.
Andreas Blatter

Die Reise von Berns Stadtpräsident Alexander Tschäppät und Vizestadtpräsidentin Barbara Hayoz vom 16. bis 19. September zum 300-Jahr-Jubiläum von New Bern hat für harsche Kritik gesorgt – und sorgt nun auch weiter für rote Köpfe. Am Dienstag doppelte FDP-Stadtrat Philippe Müller nach und stellte die Reise in einer Mitteilung als neues Beispiel für den Ausdruck einer gleichgültigen Haltung des Gemeinderats gegenüber dem Stadtrat dar.

Der Gemeinderat reagierte deshalb mit einer Medienmitteilung. Man habe schon im Juli 2009 beschlossen, die Einladung zu den 300-Jahr-Feiern New Berns anzunehmen. Nicht nur Berns Tochterstadt, sondern auch die Gouverneurin des Staats North Carolina, in dem New Bern liegt, habe eingeladen. Schon vor Monaten habe er deshalb aufgrund der «unglücklichen Terminkollision» mit der Stadtrats-Budgetsitzung das Büro des Stadtparlaments informiert, sagt Tschäppät dazu. Das Ratsbüro habe nichts dagegen, dass am 16. September nicht Hayoz, sondern deren Stellvertreterin Regula Rytz den Gemeinderat vertrete.

«Sturm im Wasserglas»

Tschäppät wies auch darauf hin, dass in der Stadt Bern jede Direktion ihr Budget selber vertritt. Trotz der Reise werden er und Barbara Hayoz das Budget der beiden Direktionen am 23. September persönlich vor dem Stadtrat vertreten können. Es handle sich deshalb um einen «Sturm im Wasserglas». Er und Hayoz hielten an der Reise in die USA fest.

Die Kritik Müllers wies Tschäppät zurück. In Bern bestehe eine klare Kompetenzordnung. Diese habe sich in letzter Zeit nicht geändert. Die Kritik aus dem Stadtrat habe wohl auch damit zu tun, dass dieser nicht die gleiche Konstanz wie die Exekutive aufweise, so der Stadtpräsident. Laut der Mitteilung des Gemeinderats hat die Finanzdelegation des Stadtrats - eine Art vorberatende Kommission fürs Budget - den Antrag Theilers diskutiert und abgelehnt.

(SDA)

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